Neue Untersuchungen zur Beurteilung der Wirkung von Sonnenschutzgläsern auf die sommerlichen Temperaturverhältnisse in Räumen
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Abstract
Zur quantitativen Ermittlung der strahlungsbedingten Wärmelieferung in Räume mit doppelt verglasten Fenstern verschiedener Art wurden Untersuchungen in Versuchsräumen bei natürlicher Besonnung durchgeführt. Der zeitliche Verlauf der strahlungsbedingten Temperaturzunahme in einem Raum hängt ab von der Jahreszeit und von der Orientierung der Fensterfläche. Man kann jedoch die Vielfalt der dadurch möglichen Temperaturverläufe mit guter Näherung auf eine Kurve reduzieren, indem man die Raumluft-Temperaturzunahme als Funktion der integrierten Außenstrahlung darstellt. Die strahlungsbedingte Wärmezufuhr durch Glasflächen in einen Raum setzt sich zusammen aus dem Anteil der unmittelbar durch das Glas transmittierten Strahlung und einem durch Strahlung und Konvektion von der erwärmten Glasfläche nach innen abgegebenen Wärmemenge. Beide Anteile können näherungsweise aus der integrierten Außenstrahlung durch Multiplikation mit einem konstanten Faktor ermittelt werden. Die Größe der Faktoren sind kennzeichnend für die Eigenschaften der verwendeten Gläser.