Beitrag zum Schleifen optischer Gläser mit losen Schleifmitteln
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Abstract
Das Schleifen der optischen Gläser mit losen Schleifmitteln zur Herstellung von Linsen und Prismen erfolgt auf Hebelschleifmaschinen, die eine Steuerung der Schleifbewegungen zulassen. Der Glasabschliff je Zeiteinheit hängt vor allem von der Schleifhärte der Gläser, dem Schleifmittel und dem Schleifdruck ab. Die Schleifmittel sollen für die einzelnen Arbeitsgänge in ihren Korngrößen geometrisch gestuft und ohne Grobanteile sein. Das Sortieren erfolgt durch Sieben, Schlämmen oder Windsichten. Für jede Glasart gibt es einen optimalen Druck, der mit der Korngröße und Angriffshärte des Schleifmittels wächst. Oberflächen-Profilschnitte zeigen in 300- bzw. 1000-facher Vertikal-Vergrößerung Schliffflächen von Gläsern unterschiedlicher Schleifhärte. Bei sonst gleichen Schleifbedingungen weisen die Gläser mit größerer Schleifhärte eine geringere Rauhtiefe auf. Zur wirtschaftlichen Stufung der Schleifarbeitsgänge kann aus einem Schaubild für jedes Glas bekannter Schleifhärte die beim Schleifen zu erwartende Rauhtiefe entnommen werden.