Verbundvorhaben "Physics for Seed Treatment"; Teilprojekt: "Bestimmung der Effizienz der Plasmabehandlung zur Inaktivierung von Phytopathogenen und zur Stressadaptation während der Keimung"
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Abstract
Im Teilvorhaben wurden zwei potentielle Nutzungsrichtungen der Kaltplasmabehandlung auf mehreren Skalen (Labor, Feldversuche) untersucht, welche eine wirtschaftliche Verwertbarkeit der jeweiligen physikalischen Methode nahelegen: Verbesserung der Saatgutgesundheit durch indirekte Plasmabehandlung mittels plasmabehandelter Luft (AP1) und Wachstumsförderung durch direkte Plasmabehandlung, auch in Kombination mit pflanzenwachstumsfördernden Bakterien als potentielles Biostimulans (AP2). Das übergeordnete Gesamtziel des Vorhabens ist die Ertragssicherung von landwirtschaftlichen Kulturpflanzenbeständen unter Stressbedingungen durch ausgewählte physikalische Methoden. Das Teilvorhaben ist vernetzt mit den anderen vier Teilvorhaben durch die zur Verfügungstellung von plasmabehandeltem Saatgut für die weitergehenden Untersuchungen der Kulturarten Wintergetreide, Lupine, Ackerbohne, Rotklee und Wiesenrispe. Auf Laborebene wurden zunächst optimale Behandlungsparameter für die Kulturart Ackerbohne identifiziert, um diese für die Feldversuche anwenden zu können. Zudem wurde die Anpassung der Kulturpflanzen an Stressbedingungen bei der Keimung nach Plasmabehandlung ermittelt. Im Unterauftrag erfolgten phytopathologische Arbeiten zur Inaktivierung von artifiziell inokulierten, sowie natürlich vorkommenden mikrobiellen Erregern. In Feldversuchen im Unterauftrag wurde zudem die Eignung der indirekten und direkten Plasmabehandlung zur Saatguthygiene und als Biostimulans für Lupine und Wintergetreide untersucht.
