Intrinsisch ableitfähige Pulverlackschichten mit innovativem Messverfahren - Inliner

Schlussbericht Förderkennzeichen: 01IF22315N

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Durch Feuchteschwankungen der Ausgangsstoffe oder Dosierabweichungen bei der Betonproduktion entspricht der festgelegte Soll-Wassergehalt nicht immer dem tatsächlichen Wassergehalt des Frischbetons. Die Folge ist eine Veränderung des Wasserzementwertes, der ausschlaggebend für die zu erwartenden Festigkeits- und Dauerhaftigkeitseigenschaften des Festbetons ist. Die Risiken eines vom Soll-Wert abweichenden Wasserzementwertes werden in der Praxis üblicherweise durch eine Erhöhung des Zementgehaltes kompensiert. Daraus entstehen einerseits höhere Kosten bei der Herstellung und andererseits ein Mehrbedarf an Rohstoffen. Die Möglichkeit der exakten Wassergehaltsbestimmung an Frischbeton birgt aus diesem Grund ein enormes Potential zur Einsparung von Kosten und Rohstoffen und zur erweiterten Kontrolle und Optimierung der Frischbetonqualität. Bisher standardmäßig angewandte Prüfverfahren, wie beispielsweise das Darrverfahren, unterliegen verfahrensbedingten Ungenauigkeiten und weisen zudem gewichtige Nachteile auf. Darunter fallen exemplarisch eine lange Versuchsdauer und eine fehlende Wiederholungsmöglichkeit, da das Darren eine zerstörende Prüfung darstellt. Aus diesem Grund wurde im hier dargestellten Forschungsprojekt die Wassergehaltsbestimmung mittels innovativer Feuchtemesstechnik durch zwei am Markt erhältliche Messsonden untersucht. Beide Messsonden beruhen auf dem Prinzip der indirekten Feuchtemessung. Der Einsatz der modernen Feuchtemesstechnik ermöglicht im Gegensatz zu den herkömmlichen Verfahren eine schnellere und zerstörungsfreie Bestimmung des Wassergehaltes. Diverse Faktoren, wie bei-spielsweise fehlende Erfahrungen zum Einsatz der Messtechnik an Frischbeton, führen bisher jedoch häufig dazu, dass die modernen Feuchtemessverfahren nicht eingesetzt werden. Im Fokus des Forschungsprojektes standen dazu Untersuchungen zur Genauigkeit der neuen Prüfverfahren im Vergleich zu den bisher standardmäßig angewandten Verfahren sowie die Untersuchung wesentlicher beeinflussender Verfahrens- und Materialparameter und die grundsätzliche Eignung für den Praxiseinsatz. In labortechnischen Versuchsreihen konnten die Zementart, die Zusammensetzung des Zementes, die Sieblinie, das Größtkorn der Gesteinskörnung, der Prüfzeitpunkt und Frischbetoneigen-schaften wie die Frischbetonrohdichte und –Konsistenz als primäre Einflussfaktoren auf das Messergebnis herausgearbeitet werden. Die darauf abgestimmte Versuchsdurchführung wurde an-hand von Praxisuntersuchungen erprobt und entsprechend ergänzend optimiert. Die Ergebnisse wurden in eine Empfehlung für eine Verfahrensvorschrift für den praktischen Einsatz umgesetzt. Die Verfahrensvorschrift soll Informationen zum Einsatz der Feuchtemesstechnik in Transportbeton- und Fertigteilwerken geben. Da innerhalb des Forschungsprojektes der Einsatz der Feuchtemesstechnik eine gewisse Sensibilität gegenüber den zuvor genannten beton-technologischen Parametern zeigte, empfiehlt sich für eine möglichst hohe Genauigkeit der Wassergehaltsbestimmung bei einer Veränderung der genannten Parameter eine Anpassung der Kalibrierkurve.

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