Ausbau von Ladeinfrastruktur durch gezielte Netzunterstützung
Schlussbericht des Verbundes
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Abstract
Das Forschungsprojekt „Ausbau von Ladeinfrastruktur durch gezielte Netzunterstützung (ALigN)“ wurde vom 01.09.20218 bis 31.12.2023 durchgeführt im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020. Die übergeordnete Motivation für das Projekt im Sinn des Sofortprogramms ist die Reduzierung von NOX- und CO2-Belastung im Stadtgebiet Aachen. Ausgangspunkt des Forschungsprojekt ALigN war die Hypothese, dass für den Hochlauf von Elektromobilität nicht nur eine zu geringe Anzahl an Ladepunkten ein Hindernis darstellt, sondern gleichzeitig eine hohe Ladepunktkonzentration im Bereich von Hotspots zu Herausforderungen bezüglich Netzauslastung und -stabilität führt. Das Ziel des Verbundprojekts war daher, einen massiven, bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ladeinfrastruktur bei gleichzeitiger Implementierung eines intelligenten Lastmanagements voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes war die Erforschung von technischen, ökonomischen und kommunikativen Konzepten zum nachhaltigen Ausbau von Ladeinfrastruktur. Der technische Fokus liegt auf dem Abbau von Netzhemmnissen, insbesondere im Bereich von Hotspots. Erforscht und z. T. erprobt werden eine übergeordnetes Netz- und Energiemanagement, der Einsatz eines Batteriespeichers und ein Solid-State-Transformator (SST). Aus ökonomischer Sicht werden Geschäfts- und Angebotsmodelle untersucht und erprobt. Die Entwicklung kommunikativer Konzepte beinhaltete die Identifizierung von Akteuren, ihren Rollen und Bedarfen in Bezug auf den Ladeinfrastrukturausbau, akzeptanzfördernde und -hemmende Aspekte sowie für die Erhebung von Anforderungen an die Gestaltung akteurs- und rollenspezifischer Kommunikations- und Entscheidungswege.
