Erhebung von Saatgutqualitätsmerkmalen vor und nach verschiedenen Kaltplasmabehandlungen und Evaluierung des Behandlungseffektes in zeitlicher Dimension
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Das Ziel des Teilprojektes „Erhebung von Saatgutqualitätsmerkmalen vor und nach verschiedenen Kaltplasmabehandlungen und Evaluierung des Behandlungseffektes in zeitlicher Dimension“ ist die Gewährleistung der Datenqualität und Reproduzierbarkeit der Saatgutqualitätsparameter Keimfähigkeit und Triebkraft. Bei den Saatgutproben wurden vor und nach den unterschiedlichen Plasmabehandlungen die Behandlungseffekte auf Keimfähigkeit und Triebkraft untersucht. Die Keimfähigkeit, die ökono-misch relevanteste Eigenschaft von Saatgut, wurde mit den ISTA-Methoden bestimmt (ISTA International Rules for Seed Testing). Die Triebkraft, ein Maß für die Anbauwürdigkeit von Saatgut, wurde mit dem Erdkalttest, einer indirekten Gesundheitsprüfung bestimmt. Neben der Ermittlung des Behandlungseffektes unmittelbar nach der Saatgutbehandlung auf die Keimfähigkeit und die Triebkraft, wurde dieser auch in zeitlicher Dimension erfasst und evaluiert. Dazu wurden die Untersuchungen der Keimfähigkeit und Triebkraft im Turnus von jeweils sechs Monaten wiederholt. Der Behandlungseffekt auf mit Steinbrandsporen befallene Weizenproben wurde durch einen Feldversuch der SZ-Bauer untersucht. Auf dem Feld bzw. nach der Ernte wurde der Befall „Anzahl befallene Ähren“ bonitiert und nach dem Dreschen die Anzahl Sporen pro Korn bestimmt (SZ-Bauer nach Anleitung durch die Saatgutprüfstelle Freising). Vor der Behandlung wurde die Anzahl Sporen pro Korn im Labor der LfL mittels der optimierten Filtrationsmethode (Beschlusssammlung Fachgruppe Saatgut im VDLUFA, nach ISTA Working Sheet No 53) bestimmt und geeignete Partien identifiziert, besorgt und an die SZ-Bauer abgegeben.
