Regionales Innovationsmanagement NordOst des WIR!-Bündnisses Plant³ | Plant³ RegInNO

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Innovationsmanagement im Projekt Plant³ hatte das Ziel, eine tragfähige Organisationsstruktur aufzubauen und innovationsrelevante Dienstleistungen im nichtwirtschaftlichen Bereich bereitzustellen. Die wesentlichen Arbeitsziele – Vernetzen, Innovieren, Informieren, Qualifizieren und Organisieren – konnten vollumfänglich und erfolgreich erreicht werden. Damit wurde die Grundlage für einen nachhaltigen regionalen Strukturwandel im Bereich der Bioökonomie gelegt. Strukturen und Kommunikationswege: Frühzeitig wurden interne Kommunikationsstrukturen zwischen den Verbundeinheiten etabliert, die sich im Projektverlauf als sehr effektiv erwiesen. Ein kontinuierliches Monitoring durch Beirat und Steuerungsgremium stellte die Einhaltung aller Vorgaben sicher. Zur externen Kommunikation wurden die Website www.plant3.de sowie ein quartalsweiser Newsletter als zentrale Informationskanäle aufgebaut. Dort wurden u.a. neue Projekte vorgestellt, Fördermöglichkeiten präsentiert und aktuelle Veranstaltungen angekündigt. Entwicklung des Bündnisses: Trotz pandemiebedingter Verzögerungen beim Aufbau persönlicher Netzwerke konnte das Bündnis strategisch weiterentwickelt werden. Die entstandene Zeit wurde genutzt, um Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit und Informationsstrukturen im Bündnis gezielt auszubauen. Bis zum Ende der Projektlaufzeit konnten 110 Partner*innen gewonnen werden, davon rund 50 % Unternehmen. Aufbau und Arbeit der Fokusgruppen: Im Zuge des Strategieprozesses 2021 legte Plant³ vier Fokusfelder zu den bioökonomischen Themenfeldern Baumaterialien, Biokunststoffe & Verpackungen, Lebensmittel & Futtermittel sowie Feinchemie & Phytopharmaka fest. Innerhalb dieser Fokusfelder findet ein intensiver, interdisziplinärer und durch das Innovationsmanagement moderierter Austausch mit und zwischen den einbezogenen Partnern statt. Ziel der Arbeit in den Fokusfeldern ist die Erarbeitung und Implementierung innovativer bioökonomischer Wertschöpfungsketten. Besonders großes Interesse zeigten die Partner*innen am Thema Baumaterialien. Eine begleitende Veranstaltungsreihe zum nachhaltigen Bauen unterstützte den thematischen Austausch zusätzlich. Qualifizierung und Wissenstransfer: Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Qualifizierung ausgewählter Zielgruppen, insbesondere im Bereich der Fördermittelakquise. Relevante Inhalte wurden in Webinaren und bilateralen Sitzungen vermittelt. In Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern wurde eine auf Dauer angelegte Webinar-Reihe ins Leben gerufen. Zwei Schulungen wurden bereits im Projektzeitraum erfolgreich durchgeführt. Sensible Themen, etwa Schutzrechtsanmeldungen oder betriebliches Innovationsmanagement, wurden individuell in Einzelgesprächen behandelt. Erfolgsbilanz: Der Erfolg des Innovationsmanagements zeigt sich in der positiven Entwicklung des WIR!-Bündnisses: dem Mitgliederzuwachs, der erfolgreichen Mittelbindung für FuEProjekte sowie der aktiven Beteiligung der Partner*innen. Resümierend hat das Innovationsmanagement als zentrale Anlaufstelle, Vernetzer und „Kümmerer“ einen maßgeblichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Bündnisses geleistet.

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