ZZL-Netzwerk - "Theorie-Praxis-Vernetzung in der Lehrerbildung in den Handlungsfeldern 'Kompetenzorientierter Unterricht', 'Inklusion‘, 'Coaching & Mentoring' und 'Lehrkräftegesundheit' im ZZL-Netzwerk"

Schlussbericht des Projekts "Zukunftszentrum-Lehrkräftebildung Netzwerk (ZZL-Netzwerk)", Leuphana Universität Lüneburg, Förderphase II (06/2019 – 12/2023)

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Im Rahmen des Projekts ZZL-Netzwerk wurde im Diskurs der Theorie-Praxis-Vernetzung in der Lehrkräftebildung zu verschiedenen Themen geforscht und Produkte entwickelt. Im Projekt wurden insbesondere die Belange der Praxis zu Kompetenzorientiertem Unterricht und Heterogenität seitens der Schulen und der Theorie zur Inkohärenz des Studiums über die verschiedenen Phasen der Lehrkräfteausbildung seitens der Universität inhaltlich fokussiert. Das Bearbeiten dieser Belange fand in den vier Handlungsfeldern Kompetenzorientierter Unterricht, Inklusion, Coaching und Mentoring, sowie Lehrkräftegesundheit zu übergreifenden Themen und in den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Musik, Naturwissenschaften und Sachunterricht zu fachspezifischen Themen im Handlungsfeld Kompetenzorientierter Unterricht statt. Die Arbeit an den Herausforderungen in diesen Bereichen erfolgte in insgesamt neun Entwicklungsteams, innerhalb derer unterschiedliche Akteurinnen der Lehrkräftebildung (Schulvertreterinnen, Lehrkräfte, Studienseminarleitungen, Forscherinnen, Studierende und Vertreterinnen außerschulischer Bildungseinrichtungen) im Diskurs miteinander Lösungen erarbeiteten. Außerdem wurde im Rahmen des Projekts die Unterrichtsvideoplattform Multiview entwickelt. Dies ermöglichte den Entwicklungsteams des ZZL-Netzwerks multiperspektivische Videos zu produzieren und in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich zu verwenden. Das Projekt war an der Leuphana Universität Lüneburg institutionell dem Zukunftszentrum für Lehrkräftebildung (ZZL) zugeordnet. Neben der diskursiven Ausrichtung wurde mit dem Projekt zudem eine strukturelle Einbettung im uniinternen und außeruniversitären regionalen Kontext vorangetrieben, um die bestehenden Strukturen im Hinblick auf die institutionelle Vernetzung phasenübergreifend zu erweitern. Diese systematische Etablierung von neuartigen, entwicklungsorientierten Kommunikations- und Partizipationsstrukturen förderte einen langfristigen Wandel der Ausbildungskultur in den beteiligten Institutionen. Im Ergebnis sind eine Vielzahl an Seminarkonzepten, Lehr-Lernbausteinen und digitalen Tools (Erklärvideos, E-Portfolio etc.) in den vier Handlungsfeldern entwickelt und in der Lehramtsausbildung an der Leuphana integriert worden. Auch Unterrichtsmaterialien für die Schulen sind entwickelt und als Open Educational Resources zur weiteren Nutzung veröffentlicht worden. Mithilfe der Videoplattform Multiview ist eine langfristige universitätsinterne Nutzbarkeit multiperspektivischer Videos in Lehre und Forschung gesichert, und die Verankerung der Profilstudiengänge Inklusion und Diversität sowie Digitales Lehren und Lernen im Lehramtscurriculum fördert eine diesbezügliche didaktische und inhaltliche Schwerpunktsetzung angehender Lehrkräfte. Wird die Vernetzung und institutionenübergreifende Zusammenarbeit mit und in der Region Lüneburgs betrachtet, so begünstigt die Etablierung des Prodekanats für Vernetzung an der Fakultät Bildung der Leuphana Universität die Zusammenarbeit zwischen institutionellen Akteuren. Der Ausbau des Campusschulnetzwerks auf mittlerweile 7 Campusschulen sowie der Ausbau des gesamten Schulnetzwerks im Rahmen der institutionenübergreifenden Arbeit in Entwicklungsteams ermöglichte ko-konstruktive Zusammenarbeit zur Verbesserung von Forschungs- und Lehrbedingungen und wird weiterbestehen.

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