Erkundung und Erschließung hydrothermaler Reservoire der mitteltiefen Geothermie - ein Beitrag zur Wärmewende in Norddeutschland; Teilvorhaben: Reservoircharakterisierung, seismo-fazielle Erkundung, POS-Studie, Erschließungsbeispiele und Definition der mitteltiefen Geothermie
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Das FuE-Verbundvorhaben mesoTherm leistet im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms wesentliche Beiträge zur Ausbau der geologischen Datenbasis sowie zur technologischen Weiterentwicklung und Risikominimierung in der Erschließung hydrothermaler Reservoire Norddeutschlands. Die Untersuchung des Korallenooliths und des Schaumkalks (AP 1) hinsichtlich geothermischer Erschließungspotenziale komplettiert die geologischen Datenbasis mesozoischer Reservoire. Die Konzeption von standortbezogenen Erschließungsbeispielen des Fündigkeitstyps fluvio-deltaischer Rinnensysteme trägt zur Risikominimierung kommunaler Energieversorger bei (AP 2). Durch die Entwicklung einer seismo-faziellen Erkundungsmethodik für fluvio-deltaische Rinnensysteme (AP 3) und einer übertragbaren Methodik für neuartige POS-Fündigkeitsprognosen (AP 4) werden die spezifischen Aspekte hydrothermaler Sandsteinreservoire künftig besser abgebildet und die Unsicherheiten im Vorfeld von Erschließungen minimiert. Die Erarbeitung von Kriterien und Definition legt den Grundstein für die Etablierung der Mitteltiefen Geothermie (AP 5) und trägt damit zur Steigerung der Bekanntheit und öffentlichen Akzeptanz von Geothermieprojekten bei. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der Erschließung in Hamburg-Wilhelmsburg leistet das Vorhaben mesoTherm einen wichtigen Beitrag für das Reallabor „Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg IW³“ (AP 6).
