Entwicklung eines Datenbankkonzepts für ein nationales Erfassungssystem der Waldschäden und deren Ursachen auf Grundlage des Waldschutzmeldewesens (Pre-NEWsWm)

Schlussbericht zum Vorhaben

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Projektbeschreibung: Ziel des Projektes „Pre-NEWSWm“ ist die Erarbeitung eines System- und Datenbankentwurfs, der die Integration und Aufnahme von definierten Daten aus den bestehenden bzw. zu entwickelnden Waldschutzmeldewesen der Bundesländer in eine nationale Waldschutz-Datenbank beschreibt. Der Prototyp und die Ergebnisse der Machbarkeitsanalyse dienen als Grundlage für die weiterführenden Arbeiten des Konsortiums im Vorhaben „NEWsWm“, um die nationale Waldschutzdatenbank für Gesamtdeutschland zu etablieren. Zusätzlich besteht der Wunsch des BMEL an einer Vernetzung mit dem Projektvorhaben „FNEWs“, unter Leitung des Thünen-Instituts, mit dem Ziel ein Monitoringsystem auf der Grundlage von Fernerkundungsdaten auf Bundesebene aufzubauen. Während die Satellitendaten eine bundesweite Abdeckung bei eingeschränkter Detektion der Schadursachen ermöglichen, liefert das Waldschutzmeldewesen zeitnah für eine begrenzte Auswahl der wichtigsten Schadfaktoren Informationen zum Schadverlauf und zum Schadausmaß. Gleichzeitig kann eine Differenzialdiagnose zur Schadensursache für die Fernerkundungsdaten (aus dem Projekt „FNEWs“) erfolgen. Grundsätzlich ist angedacht, die Möglichkeit der Bereitstellung von georeferenzierten Daten in den Bundesländern zu prüfen, die für die Interpretation von Schadensursachen benötigt werden. Langfristig wäre in ausgewählten Bereichen eine teilautomatische Auswertung der Fernerkundungsdaten möglich. Projektergebnisse: Das Projekt Pre-NEWsWm diente als Machbarkeitsstudie für das Folgeprojekt NEWsWm, um das geplante Vorhaben auf Realisierbarkeit zu prüfen. Ein Fragebogen wurde entworfen und an die 10 Waldschutzdienststellen verschickt, um Details zu den Meldesystemen der Bundesländer zu erfahren. Rückmeldungen wurden gesammelt und verarbeitet, um Gemeinsamkeiten, Hauptunterschiede und Möglichkeiten zum Datenexport zu identifizieren. Auf Basis dieser Informationen der verschiedenen Waldschutz-Dienststellen der Bundesländer wurde die Struktur einer zukünftigen Datenbank entworfen (siehe Anlage Abschlussbericht). Die Grundstruktur umfasst Meldung, Schadursache, Georeferenzierung und meldende Institutionen. Um die unterschiedlichen Gegebenheiten bei der Georeferenzierung auf Bundeslandebene zu berücksichtigen, wird die Möglichkeit gegeben, sowohl Geometrien als auch Revierreferenzen zu speichern. Zur Vereinheitlichung der unterschiedlichen Bezeichnungen für die erfassten Schadursachen sollen EPPO-Codes genutzt werden. Eine Liste von etwa 30 Schadfaktoren/Schadorganismen wurde erstellt, basierend auf Rückmeldungen der Dienststellen. Im November 2023 fand ein Projekttreffen mit allen Vertretern der Waldschutz-Dienststellen in Quedlinburg statt, um den aktuellen Stand und die nächsten Arbeitsschritte zu besprechen. Aufgrund der unterschiedlichen Systeme der Bundesländer wurden drei Möglichkeiten zum Datenaustausch zwischen Bund und Bundesländern erarbeitet. Jeder Projektpartner wurde aufgefordert, die Kostenkalkulation zur Anpassung des Systems durchzuführen, um den Datenaustausch möglichst automatisiert zu ermöglichen. Zudem wurde das Pilotprojekt „Vogtland“ geplant, bei dem der Mehrgewinn durch Bundesland-übergreifende Analysen (Thüringen Sachsen und Bayern) zum Borgenkäferbefall untersucht wird. Dies geschieht im Rahmen einer Masterarbeit, welche durch das Waldschutz-Institut am Julius Kühn-Institut betreut wird.

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