BRAWA: Kulturgut bewahren durch Helfermotivation und geringe Brandwahrscheinlichkeiten; Teilvorhaben: Ausbreitung früher Brandemissionen in komplexen Gebäude-Geometrien und Einsatz von Brandschutzersthelfern
Schlussbericht zu Nr. 3.2
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Abstract
Im Teilvorhaben "Ausbreitung früher Brandemissionen in komplexen Gebäude-Geometrien und Einsatz von Brandschutzersthelfern" des Forschungsvorhabens BRAWA wurden sensorische Frühbrandindikatoren hinsichtlich ihres Beitrags zu einer sehr frühen Branderkennung untersucht. Dazu wurde eine Auswahl an Sensoren in klein- und großskaligen Versuchen hinsichtlich des Ansprechverhaltens bei den häufigsten Entstehungsbrandszenarien in soziokulturellen Gebäuden untersucht. Weiterhin wurden, unterteilt in drei Detektionsebenen, Methoden des maschinellen Lernens unter Berücksichtigung von Datenverfügbarkeit und Raumabhängigkeit der sensorischen Brandfrühindikatoren verwendet, um relevante Informationen aus den sensorischen Signalen für eine effiziente Alarmierung von Laienhelfern zu extrahieren. Die drei Detektionsebenen umfassen eine Anomalie Detektion, gefolgt von einer Anomalie Identifikation sowie einer Szenarien Zuordnung. Es konnte gezeigt werden, dass das Zusammenspiel dieser Detektionsebenen insgesamt eine zuverlässige Detektion deutlich unterhalb der Alarmschwelle handelsüblicher Rauchwarnmelder ermöglicht. Neu gegenüber herkömmlichen Brandmeldern ist auch, dass neben der frühen Detektion (und Unterscheidung zwischen brandrelevanten und nicht-brandrelevanten Anomalien) auch zwischen verschiedenen Brandszenarien, wie z.B. Holzbrand, Kabelbrand oder Kerzenbrand unterschieden werden kann.
