Verbundvorhaben: Systemische Konfliktanalyse mittels Szenariotechnik: Gesellschaftliche Konflikte und deren Wechselwirkungen in der Energiewende verstehen, antizipieren und Lösungsvorschläge entwickeln (SyKonaS)
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Abstract
Das SyKonaS-Projekt ("Systemische Konfliktanalyse mittels Szenariotechnik") zielte darauf ab, gesellschaftliche Konflikte und deren Wechselwirkungen im Rahmen der Energiewende zu verstehen, zu antizipieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln. Beteiligt war ein interdisziplinäres Team von Forschenden aus den Disziplinen Sozialwissenschaften, Ökonomie, Technologie und Rechtswissenschaften. Die Ergebnisse wurden speziell auf den Stromsektor angewendet, indem Konfliktlinien in Energieszenarien integriert und systematisch bewertet wurden. Durch die Einbindung von Praxisakteuren und die Anwendung eines inter- und transdisziplinären Ansatzes konnte das Projekt praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze für Konflikte in unterschiedlichen Energiewendepfaden entwickeln. Die Ergebnisse flossen auch in eine speziell entwickelte Webanwendung ein, die qualitative Beschreibungen der Einflussbeziehungen zwischen technischen und sozialen Faktoren bereitstellt. Zudem wurden zentrale Erkenntnisse in einem Impulspapier zusammengefasst, das konkrete Empfehlungen zur Konfliktbewältigung gibt.
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The SyKonaS project (“Systemic Conflict Analysis using Scenario Techniques”) aimed to understand and anticipate social conflicts and their interactions in the context of the energy transition and to develop proposals for solutions. An interdisciplinary team of researchers from the disciplines of social sciences, economics, technology and law was involved. The results were applied specifically to the electricity sector by integrating lines of conflict into energy scenarios and systematically evaluating them. By involving practitioners and applying an inter- and transdisciplinary approach, the project was able to develop practical and scientifically sound solutions for conflicts in different energy transition paths. The results were also incorporated into a specially developed web application that provides qualitative descriptions of the influencing relationships between technical and social factors. In addition, key findings were summarized in an impulse paper that provides concrete recommendations for conflict management.
