Entwicklung und Anwendung einer tierversuchsfreien Teststrategie aus in silico und in vitro Methoden zum effizienten Nachweis von Substanzwirkungen anhand morphologischer und molekularer Fingerabdrücke per HT/HC Screening; Akronym: MORPHEUS; MORPHology-based Endocrine DisrUptor Screening
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Abstract
Dieser Forschungsverbund prüfte die Möglichkeit Tierexperimente mit Chemikalien auf toxische- oder hormonartige Wirkungdurch den Einsatz von Zellkulturen im Cell-Painting (CP) Test zu ersetzen. Hierbei wurden mit automatisierten Mikroskopen fluoreszenz-markierte Zellstrukturen für bis zu 1.000 Eigenschaften analysiert und mit ca. 3.000 Substanzen separat behandelt. Zusätzlich wurde eine zweite CP-Testmethode des Bf3R (E-Morph Assay) für Hormonwirkung zur Profilierung in der Zellkultur eingesetzt. Die Ergebnisse sollten zur Prüfung und Vorhersage der Wirkung unbekannter Substanzen dienen. Der Schwerpunkt lag hierbei auf Hormon- und Giftwirkungen. Das FMP war hierbei mit der Screening Unit für automatisierte Wirkstoffprofilierung (Screening & Bildanalyse) beteiligt.
