Schlussbericht „Biographieorientierte und phasenübergreifende Lehrerbildung in Oldenburg“ (OLE+)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt „Biographieorientierte und Phasenübergreifende Lehrerbildung in Oldenburg“ (OLE+) war ein Entwicklungsvorhaben zur qualitativen Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, mit dem zentralen Ziel, eine berufsbiographisch orientierte und phasenübergreifend verzahnte Lehrkräftebildung zu etablieren. Durch dieses Profil soll die Oldenburger Lehrkräftebildung in Studium, Lehre, Forschung und Nachwuchsförderung der Universität nach außen sichtbar und nach innen erlebbar werden. In der ersten Förderphase wurden in OLE+ durch professionelle Lerngemeinschaften wichtige Ergebnisse erzielt und ein tragfähiger gemeinsamer Entwicklungsrahmen geschaffen. Die Maßnahmen der zweiten Phase bauten darauf auf und waren weiterhin vier Kernprozessen zugeordnet. Kernprozess 1 (Organisationsstrukturen optimieren) zielte auf eine Verbesserung der organisatorischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Durchführung der Lehrkräftebildung durch die Implementierung neuer digitaler Kommunikations- und Informationsstrukturen ab. Im Kernprozess 2 (Professionalisierung fördern) wurden für Studium bzw. Fortbildung Angebote entwickelt und implementiert, die die (Weiter-)Entwicklung von professionsbezogenen Kompetenzen von Studierenden und schulischen Lehrkräften fördern. Im Kernprozess 3 (Forschungsakademie profilieren) stand die weitere Profilierung der neu eingerichteten Forschungsakademie im Vordergrund. Hier wurden die Forschungsinitiativen in den thematischen Schwerpunkten fortgeführt, ein Begleitforschungsprogramm im Kontext der OLE+-Entwicklungen eingerichtet und ein Beitrag zur strukturierten Nachwuchsförderung geleistet. Kernprozess 4 (Theorie-Praxis- Bezüge verbessern) fokussierte sich schließlich auf die curriculare Einbindung von Elementen „reflektierter Praxis“. Die bestehenden Theorie-Praxis-Räume bildeten hierbei die Entwicklungskerne und waren Ausgangspunkt für die Ausweitung entsprechender Lehr-Lern-Formate in Kooperation mit nicht-universitären außerschulischen Lernorten. Projektübergreifend bildete der Aufbau von digitaler Medienkompetenz bei Studierenden und Lehrenden eine thematische Akzentsetzung der zweiten Förderphase. Ein weiterer Akzent war die breite Etablierung von Formaten Forschenden Lernens, mit denen Studierende unterstützt werden, eine belastbare Brücke zwischen wissenschaftlichem Studium und Handlungsfähigkeit in der Praxis zu bauen. Weiterhin wurden für die OLE+-Entwicklungen Standards und Prozesse zur Qualitätssicherung im Rahmen der nachhaltigen Etablierung vereinbart.

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