H2-Atlas (DB001845) Sachbericht zum Verwendungsnachweis

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Die deutsche nationale Wasserstoffstrategie geht aufgrund von Transformationsprozessen in der Industrie und möglichen Anwendungsfeldern im Verkehrssektor bis 20230 von einem gesteigertem Wasserstoffbedarf von ca. 90 – 110 TWh im aus. Für 2050 wird eine Nachfrage nach Wasserstoff und Synthesederivaten zwischen 400 – 800 TWh erwartet. Die Energiequellen in Sub-Sahara Afrika sind hauptsächlich traditionelle Biobrennstoffe (Brennholz), Erdgas, Öl und Wasserkraft. Biobrennstoffe aus Holz machen fast die Hälfte der Quellen aus und sind die Hauptenergiequelle für über 70 % der afrikanischen Bevölkerung, die in ländlichen Gebieten lebt und keinen Zugang zu Elektrizität hat [5]. Die direkte Folge davon ist die starke Abholzung und die große Freisetzung von schädlichem Gasen in die Umwelt. In Subsahara-Afrika sind die meisten nationalen Stromnetze auf die städtischen Gebiete beschränkt, sodass über 600 Millionen Menschen in ländlichen Gebieten davon ausgeschlossen sind. Neben den netzgebundenen Kraftwerken gibt es eine Reihe von dezentralen, netzunabhängigen Stromerzeugern für den privaten oder industriellen Gebrauch. Dabei handelt es sich oft um Benzin- und Dieselgeneratoren, auf die sich Haushalte und Industrien mit mittlerem Einkommen verlassen. Laut World Bank kommt es in den Ländern Afrikas Sub- Sahara jährlich zu Stromausfällen von 50 bis 4.600 Stunden [9, 10]. Die Stromausfälle sind auf logistische und infrastrukturelle Probleme zurückzuführen, die durch das zentralisierte Stromnetz verursacht werden. In den letzten Jahrzenten erfährt die Wirtschaft in Afrika ein starkes Wachstum. Dieses Wirtschaftswachstum geht einher mit einem wachsenden Bedarf nach nachhaltiger, klimafreundlicher Energie. Dies kann nur durch die Nutzung der zahlreich verfügbaren, erneuerbaren Energiequellen Afrikas wie Wasser, Sonne, Wind und anderer Ressourcen in einem gut strukturierten Energiesystem erreicht werden.

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