Dekontaminationsmaßnahmen zur Wiederherstellung von Anlagen und Umgebung nach einer vorsätzlichen oder natürlichen Freisetzung von pathogenen Mikroorganismen (DEFERM); Teilvorhaben: "Optimierung von Dekontaminationsverfahren und Prozessen bei biologischen Gefahrenlagen und Herstellung des Endanwenderbezugs"

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Die Corona-Pandemie verdeutlichte das Risiko biologischer Gefahren. Zur Vorbereitung auf grenzübergreifende Lagen, ausgelöst durch Viren oder Bakterien, erforschte das deutsch-französische Forschungsprojekt DEFERM eine automatisierte Schnelldetektion, berührungslose Desinfektion und die Biosicherheitssysteme und -kulturen beider Länder. Als Einsatzorganisation stellte das THW im vorliegenden Teilvorhaben den Anwendungsbezug sicher, evaluierte die Verfahren in Feldtests und überführte die Ergebnisse in die Einsatzpraxis. Zudem fungierte es als Koordinatorin und vernetzte so auch den Verbund extern und stellte die Ergebnisse auf einschlägigen Fachveranstaltungen vor. Im Rahmen des Gesamtvorhabens konnte erfolgreich ein voll-automatisiertes qPCR-Detektionssystem für die Bedarfe des Bevölkerungsschutzes entwickelt werden, Desinfektionsverfahren auf Basis von Wasserstoffperoxid, Peressigsäure und Confoam entwickelt und neue Erkenntnisse für Einsatzstrategie und Ausbildung gewonnen werden. Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse des Teilvorhabens sowie die getätigten Arbeiten und Besonderheiten vor.

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