Verbundvorhaben OSkit - Optimierte Sektorkopplung in Quartieren durch intelligente thermische Prosumernetze; Teilvorhaben TUM: Modellierung, Laborevaluation und Rückwirkungen auf das Stromsystem + Teilvorhaben Triowatt: Technische Machbarkeit und Verwertungspotenzial
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Abstract
Das Projekt zielt darauf ab, ein zukunftsfähiges intelligentes thermisches Netz zu entwickeln, das die Kopplung von Strom, Wärme und Kälte in einem dezentralen Verbund optimiert. Eine der zentralen Aufgaben besteht darin, ein thermisches Netz mit mehreren dezentralen Einspeisern zu entwerfen, dass auch eine Nachrüstung im Bestand ermöglicht. Dazu müssen effiziente Betriebsstrategien entwickelt werden, um den Netzbetrieb zu steuern und die Nutzung von dezentralen Energiequellen, wie Wärmepumpen zu optimieren.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Analyse der Auswirkungen auf das elektrische Versorgungsnetz. Es gilt zu untersuchen, wie die Kopplung von Strom und Wärme das Netz beeinflusst, insbesondere hinsichtlich Lastspitzen, Netzintegration und Netzstabilität. Parallel dazu wird eine techno-ökonomische Bewertung durchgeführt, um die Machbarkeit der Lösungen in einem realen Umfeld zu beurteilen, wobei Netze mit einer Größe von 2 bis 50 Teilnehmern betrachtet werden.
Darüber hinaus wird ein Feldversuch konzipiert, um die entwickelten Ansätze und Technologien unter realen Bedingungen zu testen. Es werden Anforderungen an geeignete Standorte definiert. Die Sektorkopplung soll auf Erzeuger- und Verbraucherseite implementiert werden, um durch bidirektionale Steuerung eine optimale Nutzung der Energieflüsse zu ermöglichen.
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