DataChainSec: Cybersicherheit von Datenlieferketten für KI-basierte Systeme; Teilprojekt Praxisvalidierung, tsenso GmbH
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Die Corona Pandemie hat die Bedeutung der Lebensmittelindustrie und Lebensmittelversorgung als kritische Infrastruktur klar demonstriert. Bereits heute sind Unternehmen der Lebensmittelversorgung regelmäßig Ziele von Cyberattacken. Diese Angriffe betreffen noch primär Kommunikationssysteme und Ransom-Ware Attacken. Der zunehmende Einsatz von KI in den Unternehmen bietet Angreifern neue, umfassende Möglichkeiten, um durch Manipulation der Datenströme, der Schnittstellen und der KI Module Fehlfunktionen herbeizuführen. Das Projekt DataChainSec fokussierte sich auf die Absicherung der Digitalisierung im Bereich von IoT Systemen und der Künstlicher Intelligenz (KI) von Digitalen Zwillingen. Das Projekt untersuchte deshalb zwei für den Lebensmittelhandel charakteristische IoT und KI gestützte Systeme: die automatisierten Einkaufs- und Dispositionssysteme sowie die digitale Qualitätssicherung, insbesondere von schnell verderblichen bzw. kühlpflichtigen Waren. Das Ziel des Projektes war es dabei die gesamte Datenlieferkette einer KI-Anwendung abzusichern. Dazu wird ein Lösungsansatz entwickelt und als Demonstrator in der Praxis erprobt, welcher sich auf den Schutz der Daten über die gesamte ”Datenlieferkette“ in der Lebensmittelindustrie erstreckte. Dies beinhaltete Methoden zum direkten Verarbeiten verschlüsselter Daten (homomorphe/ funktionale Verschlüsselung), Gewährleistung der Datenintegrität über verteilte Strukturen, Konsensmechanismen sowei des Annotieren von Datenquellen mittels “Trustscores”.
