Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft
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Die Studie zeigt, dass digitale Technologien für die Etablierung der Kreislaufwirtschaft in allen betrachteten Sektoren eine entscheidende Rolle spielen. Denn verglichen mit der linearen Wirtschaft benötigt die Kreislaufwirtschaft einen intensiveren Informationsaustausch zwischen allen Akteuren einer Wertschöpfungskette. Einen solchen Austausch ermöglicht in allen drei Anwendungsbeispiele der digitale Produktpass, der die Grundlage für eine durchgängige und transparente Datenteilung entlang der gesamten Wertschöpfungskette bildet. Ebenfalls bedeutsam sind zudem Onlineplattformen und Datenräume, die die Akteure im Rahmen servicebasierter Geschäftsmodelle oder beim Handel mit gebrauchten Produkten, Bauteilen und Materialien vernetzen können. Der für die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft notwendige digitale Werkzeugkasten ist größtenteils bereits vorhanden. Um digitale Technologien nutzbringend in die breite Anwendung zu bringen, müssen jedoch einerseits die zugrunde liegenden digitalen Infrastrukturen zur Verfügung stehen und andererseits die verschiedenen Anwendungen (zum Beispiel Produktpässe und Datenräume) aufeinander abgestimmt sein. Wichtiger als die (Weiter-)Entwicklung einzelner Technologien ist es daher, Datenökosysteme für zirkuläre Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen und so das enorme Synergiepotenzial zu heben, welches die Verschränkung der digitalen Enabler, etwa digitale Zwillinge, Produktpässe, Datenräume und KI, und ihrer Communities birgt.
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