SMO 2 - Shuttle-Modellregion Oberfranken II

Abstract

Im Projekt, das bis Ende September 2024 lief, stand die ganzheitliche Automatisierung möglichst aller Abläufe rund um die Mobilitätskette im Fokus, die u.a. mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) erreicht werden sollte. Dabei ging es um Innenraum, Türbereich und Fahrgastbetreuung ebenso wie um das Fahren auf dem Automatisierungs-Level 4 ohne Begleitpersonal - bei gleichzeitiger Fernüberwachung durch die bereits realisierte Leitstelle. Von dort sollten zudem die technisch und sensorisch weiter zu verbessernden Shuttles u.a. mittels Manöverfreigabe teleoperiert werden können. In zielgerechten Einsatzumgebungen sollten sie alle Anforderungen on-demand, also nur bei Anforderung durch Fahrgäste, und auch bei schwierigen Wetterbedingungen meistern. Die automatisierten Shuttles kamen in Hof, Kronach und Bad Steben auch auf neuen Routen (im Gegensatz zu SMO I) zum Einsatz, betrieben durch DB Regio Bus. Bad Steben ersetzte dabei die aus dem ersten SMO-Projekt bekannte Modellkommune Rehau. Die erweiterte Fernüberwachung und Teleoperation übernahm die bereits in SMO I von Valeo als Prototyp realisierte Leitstelle in der Hofer Innenstadt. Alle Industriepartner befassten sich intensiv mit der technologischen Weiterentwicklung und der Implementierung von Innovationen. Die beteiligten Hochschulen sicherten das Vorhaben u.a. durch Methoden der KI, Wirkungsforschung auf Sicherheit, Verkehr und Umwelt sowie einen umfangreichen gesellschaftlichen Dialog ab.

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