Abschlussbericht zum Teilvorhaben "PlasmaplusCorona-INP" (PPC-INP) im Rahmen des Verbundvorhabens PlasmaplusCorona - PPC: Plasmabasierte Desinfektion des Respirationstraktes zur Senkung der SARS-CoV-2 Viruslast in vitro und in vivo

Abstract

Das Gesamtziel des Vorhabens "PlasmaplusCorona – PPC" war die technische Konzeption, anwendungsbezogene Optimierung und präklinische Testung eines auf der Wirkung von kaltem Atmosphärendruckplasma basierten Gerätes bzw. Verfahrens, welches perspektivisch zu einem Medizinprodukt zur lokalen Behandlung des Respirationstraktes von mit dem SARSCoV-2-Virus infizierten Personen weiterentwickelt werden kann, um damit einen Ausbruch der Erkrankung zu verhindern bzw. deren Auswirkungen zu reduzieren und eine Weiterverbreitung des Virus durch die infizierte Person einzudämmen. Das Gesamtprojekt wurde in drei Teilprojekten im Verbund mit dem Leibniz-Institut für Virologie Hamburg (PPC-LIV, FKZ: 03COV06B) und dem Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Lungenzentrum (PPC-FZB, FKZ: 03COV06C) realisiert, wobei das INP die Leitung des Gesamtprojektes und die Koordination des Verbundes innehatte. Es wurden im Ergebnis des Projektes zwei technische Ansätze realisiert:

  • ein Mikroplasmajet für eine direkte lokale Plasmaanwendung auf der Schleimhaut des Mund-Nasen-Rachen-Raumes;
  • eine auf einer dielektrisch behinderten Entladung (DBE) basierte Plasmaquelle zur Behandlung von Luft bzw. Aerosol zur anschließenden Applikation im Respirationstrakt.

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