Schlussbericht zum Verbundprojekt "MINTmobil - Begeisterung fördern, Ressouren bündeln" in der Region Bamberg, Phase I
Verwendungsnachweis: MINTmobil
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Zu Beginn des Förderzeitraums zeigte die Region Bamberg, geprägt durch den industriellen Transformationsprozess, insbesondere in der Automobilzulieferbranche, und einen steigenden Bedarf an MINT-Fachkräften, deutliche Lücken in der außerschulischen MINT-Bildung. Besonders Jugendliche in ländlichen Gemeinden hatten nur eingeschränkten Zugang zu niedrigschwelligen Angeboten. Die Universität Bamberg bot etablierte Programme wie den Bamberger Informatik Tag, Girls’ Day oder das MUT-Programm an, die jedoch überwiegend Gymnasiast*innen aus der Stadt erreichten. Rund 15.500 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren, vor allem aus Real- und Mittelschulen, blieben weitgehend unberücksichtigt. Der gleichzeitig stattfindende Strukturwandel in der regionalen Industrie erhöhte den Handlungsdruck, junge Menschen frühzeitig für Zukunftstechnologien wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Wasserstoff zu begeistern. Vor diesem Hintergrund wurde das MINT-Cluster MINTmobil initiiert, getragen von der Universität Bamberg, Innovative Sozialarbeit e.V. (iSo) und dem Bildungsbüro des Landkreises Bamberg. Ziel war es, bestehende wissenschaftliche und fachliche Expertise mit sozialpädagogischer Erfahrung zu verbinden und ein flächendeckendes, praxisnahes MINT-Angebot zu schaffen. Das Bildungsbüro koordinierte die Netzwerkarbeit, während Universität und iSo Workshops entwickelten und umsetzten.
