Verbundprojekt Strahlenschutz in der Klinik - Expositionen von Klinikpersonal bei nuklearmedizinischen Therapien (ExperT); Arbeitspaket 4.1: Personalisierte Präzisionsmedizin in der nuklearmedizinischen Behandlung des Prostatakarzinoms: Optimierung des Therapieworkflows für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter
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Abstract
In der modernen nuklearmedizinischen Therapie zur palliativen Behandlung von metastasiertem, kastrationsrefraktärem Prostatakrebs (z. B. mit 223Ra, 177Lu-PSMA oder 225Ac-PSMA) werden die verabreichten Radionuklide und deren Zerfallsprodukte größtenteils über die Atemluft, die Haut sowie über Urin und Stuhl vom Patienten ausgeschieden. Dadurch sind sowohl das Klinikpersonal als auch die Angehörigen während und nach der Behandlung einer erhöhten Strahlenexposition ausgesetzt – sei es durch emittierte Gamma- und Bremsstrahlung, kontaminierte Raum- und Atemluft oder direkten Hautkontakt bei der Pflege. Im Rahmen des Verbundprojekts wird in sechs Arbeitspaketen untersucht, welche Strahlenexposition durch behandelte Patienten in der Klinik entsteht, welche effektiven Dosen für das Klinikpersonal und Angehörige auftreten und welche Maßnahmen zur Minimierung dieser Exposition ergriffen werden können. Zudem soll eine individualisierte Dosimetrie entwickelt werden, die sowohl die berechnete Tumordosis als auch die Strahlenbelastung für Risiko-Organe jedes einzelnen Patienten berücksichtigt. Dies soll den gezielten Einsatz von Radionukliden optimieren und gleichzeitig den Strahlenschutz für Patienten, medizinisches Personal und Angehörige verbessern. Datei-Upload durch TIB
