Soziale Mobilisierung als politischer Hebel? Ein transatlantischer Dialog zu zivilgesellschaftlichem Einsatz und dezentralem politischen Handeln
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Abstract
Das Forschungsprojekt SMAPL (Social Mobiliza+on as Policymaking Lever) untersuchte im Rahmen einer transatlanIschen PartnerschaM (Trans-Atlan+c Pla;orm Social Sciences and Humani+es) mit Partnerprojekten in Brasilien, Kanada und Peru die Rolle von zivilgesellschaMlicher Mobilisierung in der PandemiebewälIgung auf lokaler Ebene. Während naIonale Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bereits umfassend analysiert wurden, fehlte es an vergleichenden Untersuchungen dazu, wie subnaIonale Akteure und zivilgesellschaMliche OrganisaIonen Einfluss auf poliIsche Entscheidungsprozesse genommen haben. Im Fokus standen die Stadeeile Hustadt in Bochum und die Nordstadt in Gießen, zwei Stadtgebiete mit hoher sozialer Diversität und strukturellen Herausforderungen. Das Projekt analysierte, wie zivilgesellschaMliche Akteure und lokale CommuniIes auf die pandemiebedingten Belastungen reagierten, welche Forderungen sie an poliIsche Akteure stellten und wie sich ihre InterakIon mit lokalen Behörden gestaltete. WissenschaMlich knüpMe das Projekt an bestehende Forschungen zur dezentralen Governance, sozialen Ungleichheit und parIzipaIver Gesundheitsförderung an. Es integrierte theoreIsche Ansätze und Methoden aus der Medizingeschichte, Anthropologie, Public Health und Stadtgeographie, die im internaIonalen Kontext um dekoloniale PerspekIven zur forschenden Zusammenarbeit mit marginalisierten und besonders vulnerablen gesellschaMlichen Gruppen.
