Schlussbericht IND-E - Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotentiale in der deutschen Industrie - Daten, Akteure und Modelle; Teilvorhaben Akteursanalyse, Gesamtsystempfade und lokale Systemeffekte

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Das Projekt IND-E „Dekarbonisierungs- und Elektrifizierungspotentiale in der deutschen Industrie – Daten, Akteure und Modelle“ analysiert in dem Teilvorhaben „Akteursanalyse, Gesamtsystempfade und lokale Systemeffekte“ Dekarbonisierungsstrategien für Industrieunternehmen. Hierbei wird zum einen das nationale Energiesystemmodell REMod dahingehend weiterentwickelt, dass einzelne energieintensive Branchen und deren Prozesse individuell in der Gesamtsystemoptimierung berücksichtigt werden. Neben den Energieintensiven Branchen wird der gesamte Industriesektor im Modell abgebildet, wobei sowohl energiebedingte als auch prozessbedinge Emissionen sowie Negative Emissionstechnologien betrachtet werden. Aus einer Einzelunternehmenssicht wird zudem das Energiesystemmodell DISTRICT erweitert, sodass Entscheidungen unter Unsicherheit abgebildet werden können und die Rolle des Werksverkehrs untersucht wird. Anhand der Brachen Papierindustrie, Metallverarbeitung und Brauereien werden Dekarbonisierungsstrategien für diese Branchen untersucht. Neben der Analyse der Dekarbonisierungsstrategien von Unternehmen durch Energiesystemmodellierung wurden Akteursanalysen durchgeführt und mit den Ergebnissen der Systemanalyse gespiegelt. Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass sowohl die direkte als Elektrifizierung als auch Wasserstoff in bestimmten Bereichen für die Dekarbonisierung der Industrie relevant sind. Die Transformationspfade von Einzelunternehmen zur Erreichung der Klimaneutralität variieren stark je nach Branche und Energiebedarf der Unternehmen. Es ist zu erwarten, dass der Anteil der Eigenversorgung durch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stark sinken wird und es einen Wandel hin zu einem deutlich höheren Strombezug aus dem Netz geben wird, auch wenn ein Teil der Dekarbonisierung durch die Nutzung von Wasserstoff erfolgt. Die Unternehmen selber sehen jedoch trotz weitestgehend vorhandenen Klimaneutralitätsstrategien eine Reihe von technischen, regulatorischen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen.

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