Schlussbericht zum Teilprojekt "Geophysikalische Charakterisierung" im Projekt LEAP-RE: Verbundvorhaben HyAfrica Hin zu einer erneuerbaren Energiequelle der nächsten Generation - eine Lösung für die Energieversorgung in Afrika mittels natürlichem Wasserstoff
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Das Verbundprojekt HyAfrica hat mögliche Vorkommen von natürlichem Wasserstoff in aus geologischer Sicht vielversprechenden Regionen afrikanischer Länder bewertet und die sozio-ökonomischen Auswirkungen abgeschätzt, die sich durch seine Nutzung als Energieträger für lokale Gemeinschaften ergeben. HyAfrica konzentrierte sich auf die Provinzen Jerada und Tendrara in Marokko, Nkangala Distrikt in Südafrika, die Präfektur Lacs in Togo und das Gebiet Bilene / Macia in Mosambik.
Das Arbeitspaket 3 ‚Geophysikalische Charakterisierung‘ hat sich mit der Kompilation, Analyse und Interpretation geophysikalischer Daten, speziell gravimetrischer und magnetischer Anomalien, befasst. Für die Gebiete in Marokko und Südafrika wurden quantitative Modelle entwickelt, die einen Einblick in die geologisch relevanten Strukturen liefern. Die entwickelte Python-Umgebung ‚Potential for Natural Hydrogen (PoNHy)‘ erlaubt erstmals eine quantitative Abschätzung der im Untergrund durch Serpentinisierung gebildeten Mengen an Wasserstoff; dabei liefern die aus den geophysikalischen Interpretationen abgeleiteten Informationen wichtige Eingangsparameter. Insbesondere berücksichtigt der Code für den Prozess der Serpentinisierung relevante Fluid-Gesteinswechselwirkungen. Die Erfahrungen aus dem Projekt resultieren in Empfehlungen für konkrete weitere Explorationsmaßnahmen in den vier Zielgebieten sowie einem übergeordneten Explorationsworkflow für natürlichen Wasserstoff.
