Entwicklung einer Echtzeitbewertung des Hochtemperatur-Deformationsverhaltens von Komponenten thermischer Maschinen und Anlagen mittels Machine-Learning

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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In diesem Bericht wird das Verbundvorhaben 3D-ML-CREEP vorgestellt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde. Ziel des Vorhabens war die Entwicklung eines Echtzeitbewertungssystems für das Hochtemperatur-Deformationsverhalten von Komponenten thermischer Maschinen unter Einsatz von Machine Learning (ML). Die IfW TU Darmstadt und Siemens Energy waren die Hauptakteure des Projekts. In der Studie wurden verschiedene Ansätze des maschinellen Lernens untersucht, um Kriechverformungen vorherzusagen. Dazu gehörte die Erstellung eines Prototyps für ein ML-basiertes Kriechmodell, die Entwicklung eines viskoplastischen Werkstoffmodells namens Kora und die Ausführung von Finite-Elemente-Analysen (FEA) zur Generierung von Trainingsdaten. Das ML-basierte Kriechmodell wurde erfolgreich entwickelt und trainiert. Es konnte zeigen, dass es das Kriechverhalten von Turbinenschaufeln gut abbilden kann. Die FE-Simulationen wurden automatisiert, um unterschiedliche Betriebsbedingungen zu simulieren, und lieferten Hunderte von Datensätzen für das Training des ML-Modells. Darüber hinaus wurden Studien durchgeführt, um die Auswirkungen von Temperaturfluktuationen und Fertigungsungenauigkeiten auf das Kriechverhalten zu untersuchen. Es wurde festgestellt, dass ML-Modelle eine vielversprechende Methode zur Beschleunigung der Kriechanalyse bieten und die Berechnungszeiten von Tagen auf Minuten reduzieren können. Abschließend wurde die Anwendbarkeit des ML-Modells für die Industrie diskutiert, mit dem Ziel, die Effizienz und Reaktionsschnelligkeit von Gasturbinen zu verbessern. Das Projekt zeigte, dass maschinelles Lernen das Potenzial hat, herkömmliche numerische Verfahren zu ergänzen oder zu ersetzen und die Innovation im Bereich der Energieerzeugung voranzutreiben.

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