Vorhaben: Prävention von Misshandlung und Förderung der psychischen Gesundheit bei Kindern von Müttern mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Verbundprojekt ProChild: Evaluation eines störungsspezifischen Elterntrainings für Mütter mit BPS (Renneberg, TP 1); Mütter und Kinder zwischen den Hilfesystemen (Urban-Stahl, TP5)

Sachbericht zum Verwendungsnachweis ProChild Berlin (Teilprojekte 1 und 5)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Projekt wurde als Verbundprojekt mit vier Zentren (Universität Bremen, später ersetzt durch Universität Bielefeld, Ruhr-Universität Bochum und Freie Universität Berlin) unter der Koordination von Prof. Dr. BabeKe Renneberg (Leitung Teilprojekt 1) durchgeführt. Teilprojekt 1 zielte primär auf die EvaluaJtion eines Trainings für Mütter mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung ab, Teilprojekt 2 (Leitung: Prof. Dr. Silvia Schneider) fokussierte auf die psychische Gesundheit sowie Emotionsregulationsfähigkeiten der Kinder. Teilprojekt 3 (Leitung: Prof. Dr. Nina Heinrichs) untersuchte das Familienklima und die Beziehungsqualität, Teilprojekt 4 (Leitung: Prof. Dr. Robert Kumsta) analysierte epigenetsche Mechanismen in den Mutter-Kind-Dyaden. Teilprojekt 5 (Leitung: Prof. Dr. Ulrike Urban- Stahl) erfasste die Zusammenarbeit verschiedener beteiligter Hilfesysteme. Für diese Ziele wurden Mütter mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) mit Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren rekrutiert und mit a) einer gesunden (psychisch gesunde Mütter und ihre Kinder; KON) und b) einer klinischen Kontrollgruppe (MüKer mit einer Angststörung/Depression und ihre Kinder; AD/D) verglichen. Dieser Bericht bezieht sich auf TP 1 und TP 5, beide durchgeführt an der Freien Universität Berlin. Im Teilprojekt TP1 lag der Schwerpunkt darauf, ein neu entwickeltes, manualisiertes Elterntraining („Borderline und Mutter sein“, Buck-Horstkotte, Renneberg & Rosenbach, 2022) systematisch zu evaluieren und dessen Wirksamkeit im Rahmen einer multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Studie zu überprüfen. Darüber hinaus sollten zentrale Wirkmechanismen elterlichen Verhaltens differenziert untersucht sowie Grundlagen für eine nachhaltige Implementierung und Weiterentwicklung des Trainings geschaffen werden. Teilprojekt TP5 wurde als multiperspektivische Fallstudie mit einem qualitativ-rekonstruktiven Design angelegt. Die zentrale Fragestellung zielte darauf, wie Mütter mit einer diagnostizierten Borderline-Persönlichkeitsstörung und die jeweils beteiligten Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe und dem Gesundheitssystem den Hilfeprozess erleben. Übergeordnete Ziele beider Projekte waren die Minimierung des Risikos für Kindeswohlgefährdung und der Schaffung förderlicher Bedingungen für das Aufwachsen der Kinder in ihren Familien.

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