Verbundprojekt 05P2021 - COMPASS; Thema: Untersuchungen zur Struktur des Nukleons und Spektroskopie von Hadronen mit dem COMPASS-Experiment unter Verwendung von Leptonen- und Hadronenstrahlen

Schlussbericht

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Der Berichtszeitraum umfasst die gesamte Projektlaufzeit vom 1.7.2021 bis 30.6.2024. Der Berichtszeitraum gliedert sich in folgende Abschnitte: In den Jahren 2021 und 2022 sollte die finale Datennahme des COMPASS Experimentes an einem transversal polarisierten LID2 Target zur Vermessung der d-Quark transversity stattfinden. Parallel dazu und in den Jahren 2023 und 2024 wurde die Analyse der bereits vorhandenen Daten sowie der neuen Daten fortgesetzt bzw. begonnen. Darüber hinaus wurde im Jahr 2023 begonnen, die Detektoren des COMPASS Experimentes abzubauen, die nicht in den Nachfolgeexperimenten (AMBER, NA66) Verwendung finden. Aufgrund von unvorhersehbaren technischen Problemen in Verbindung mit dem polarisierten Target musste die ursprünglich für die Jahre 2021 und 2022 geplante, 150-tägige Messung zur Deuteron-Spinstruktur komplett auf das Jahr 2022 verschoben werden, so dass erst Anfang 2023 die Rohdaten dieser Messung zur Analyse vorlagen. Im Jahr 2021 wurden nur Daten am unpolarisierten Target aufgenommen, die dazu verwendet wurden, die Detektoren nach den erfolgten Umbauten bzw. Reparaturen zu testen und neue Kalibrierungen vorzunehmen. Der Schwerpunkt der apparativen Arbeiten im Berichtszeitraum lag somit in der Vorbereitung und Durchführung der Strahlzeit am LID2 Target. Hier mussten neben den routinemäßigen Reparaturen und Kalibrierungen vor allem der Umbau des Trigger Systems als auch eine Umkonfigurierung der Detektoren aus szintillierenden Fasern vom Setup zur Messung des Drell-Yan Kanals zur Myonen-Messung erfolgen. Hinzu kamen Arbeiten die zur Übergabe des Apparates an das Nachfolgeexperiment (AMBER, NA66) notwendig waren. Insbesondere war dies der Abbau der Hodoskope aus szintillierenden Fasern, die im Bereich des Targets installiert waren. Ferner musste eine PixelGEMStation (GP03) für Wartungsarbeiten ausgetauscht werden. Die in der Bewilligung genannten Projekte konnten hierbei erfolgreich unter Einhaltung des Zeit- und Finanzierungsplans umgesetzt werden: • Betrieb und Wartung der existierenden Detektoren aus szintillierenden Fasern im Bereich des Spektrometers für die Messungen der d-transversity am polarisierten Deuteronen-Target • Betrieb der GEM- und PixelGEM-Detektoren zur Rekonstruktion von Spuren geladener Teilchen in Strahlnähe bzw. im Strahl. • Wartung und Betrieb der Trigger Detektoren zur SIDIS Messung der d-transversity am polarisierten Deuteronen-Target • Durchführung routinemäßiger Kalibrationen aller Detektoren

Im Bereich der Datenanalyse lag der Schwerpunkt auf dem Gebiet der Spektroskopie von leichten und seltsamen Mesonen sowie der Suche nach exotischen Zuständen außerhalb des Quarkmodells. Auch die Analysen zur transversalen Spinstruktur der Nukleonen wurden fortgesetzt. Neben den Tätigkeiten im apparativen Bereich und in der Analyse wirkten die Bonner Gruppen auch in der Administration der Kollaboration mit. Sowohl Prof. Ketzer als auch Prof. Beck waren Mitglieder des Collaboration Boards, dem Entscheidungsgremium der Kollaboration. Darüber hinaus wirkte Prof. Ketzer über den gesamten Zeitraum sowie Dr. J. Barth bis Ende 2022 im Technical Board mit, in dem alle technischen Maßnahmen zu Änderung, Erhalt und Verbesserung der Funktionalität des gesamten Spektrometers mit Zeitplänen erörtert und ggf. dem Collaboration Board zur Entscheidung vorgeschlagen werden.

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