Neu- und Weiterentwicklung von Konzepten, Methoden und Techniken für die internationale Kernmaterialüberwachung, insbesondere im Rahmen der nuklearen Entsorgung - SAFEGUARDS 3
Sachbericht zum Verwendungsnachweis : Verbundprojekt in der Fördermaßnahme: Bereich D3: Kernmaterialüberwachung (Safeguards), Feld: 3.1
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Abstract
Deutschland ist fest in das internationale Regime zur Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen eingebunden und verfolgt das Ziel, das zugehörige Verifikationssystem weiter zu stärken und zu verbessern. Die Aufgabe des Vorhabens bestand darin, die Bundesregierung (vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) – jetzt Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)) in Fragen der internationalen Kernmaterialüberwachung zu beraten und bei der Weiterentwicklung der Kontrollen zu unterstützen.
Ziel war es, den Stand von Wissenschaft und Technik im Bereich der internationalen Kernmaterialüberwachung kontinuierlich fortzuschreiben und die wissenschaftlich-technischen Grundlagen für eine wirksame Überwachung von Zwischen- und Endlagern bereitzustellen. Gleichzeitig sollte das Vorhaben eine effektive und effiziente Kernmaterialüberwachung seitens der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom ) unterstützen, indem neue Safeguards-Methoden und -Konzepte erarbeitet und vorgeschlagen werden, die nach gegebener Lage im Rahmen, der derzeitig vereinbarten personellen und budgetären Infrastruktur der IAEO bewältigt werden müssen.
Die Arbeiten dienten der Bereitstellung von Arbeitspapieren, Techniken und Veröffentlichungen und der Entwicklung von Auswertemethoden mit dem Ziel der Übernahme der Ergebnisse durch das BMUKN, der Euratom in Luxemburg und der IAEO in Wien.
Zur Umsetzung dieser Ziele wurde ein Arbeitsprogramm definiert, das die Schwerpunkte Safeguards-Konzepte, Methoden und Techniken der Kernmaterialüberwachung sowie Kooperation, Kommunikation und Kapazitätsaufbau umfasste. Dies beinhaltete unter anderem die Entwicklung von Safeguards-Konzepten für verlängerte Zwischenlagerzeiten und unterschiedliche Endlagerkonzepte, die Bewertung der Auswirkungen von Safeguards-Maßnahmen auf Betrieb und Langzeitsicherheit, die Weiterentwicklung von Überwachungs- und Re-Verifikationsmethoden sowie eine nationale und internationale fachliche Vernetzung.
