Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen : Faktoren zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs in Grenzregionen

dc.bibliographicCitation.seriesTitleBerichte des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung ; 73
dc.contributor.authorDüben, Ansgar
dc.contributor.authorFilter, Moritz
dc.contributor.authorBuchholz, Nele C.
dc.contributor.authorKnebel , Dominik
dc.date.accessioned2026-01-20T07:44:43Z
dc.date.available2026-01-20T07:44:43Z
dc.date.issued2025-12
dc.description.abstractDie vorliegende Studie untersucht die Reaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen unter Anwendung eines Mehrebenenansatzes und methodischer Triangulation verschiedener empirischer Daten- und Informationsquellen. Die Untersuchung kombiniert Sekundärdatenanalysen, qualitative Interviews, Fokusgruppen und quantitative Befragungen, um einen umfassenden Einblick in die Thematik zu ermöglichen. Die Ergebnisse bieten erstmals einen methodischen und inhaltlichen Überblick über die Reaktivierung grenzüberschreitender Bahnstrecken und berücksichtigen die Perspektiven von politischen Entscheidungsträgern, Verwaltung, Verkehrsunternehmen, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Nutzenden des Schienenverkehrs. Die Studie zeigt, dass das vorhandene öffentliche Verkehrsnetz die Bedarfe derzeit nicht hinreichend erfüllt. Es besteht daher Handlungsbedarf, den grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr qualitativ und quantitativ auszubauen, um die Verkehrsnachfrage zu bewältigen und negativen Auswirkungen wie Staus und Umweltbelastungen entgegenzuwirken. Die Analyse identifiziert auch Barrieren wie infrastrukturelle Engpässe, politische Blockaden und fehlende Datenstandards, die die Reaktivierung von Bahnstrecken erschweren. Trotz vorhandener Bemühungen politischer und zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure bleiben viele Reaktivierungsbestrebungen im Machbarkeitsstadium stecken. Es mangelt an einem grenzüberschreitenden strukturpolitischen Rahmen und an institutionalisierten Entscheidungs strukturen auf regionaler Ebene. Die Studie schlägt vor, die Handlungsoptionen der Grenzregionen zu stärken und die bürgerschaftliche Mitwirkung zu fördern, um pragmatische Lösungen für die Reaktivierung von Bahnstrecken zu entwickeln. Die Studie hebt hervor, dass die Reaktivierung grenzüberschreitender Schienenverbindungen einen Beitrag zur nachhaltigen Integration der Grenzregionen und zur Stärkung der regionalen Identität leisten kann. Sie identifiziert Ansatzpunkte für weiterführende Untersuchungen, darunter die Standardisierung von Daten, die Weiterentwicklung von Governance-Modellen und die Fortführung räumlich eingegrenzter Fallstudien.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/29179
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/28248
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationnexus Institut, Berlin
dc.relation.affiliationTechnische Universität Berlin
dc.relation.affiliationDeutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt
dc.relation.doihttps://doi.org/10.48755/dzsf.250008.01
dc.rights.licenseCC BY 4.0 Unported
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subject.ddc000 | Informatik, Information und Wissen, allgemeine Werke
dc.titleReaktivierung von Bahnstrecken in Grenzregionen : Faktoren zur Stärkung des Schienenpersonenverkehrs in Grenzregionenger
dc.typeReport
dcterms.extent163 Seiten
dtf.funding.program2022-23-U-1202
tib.accessRightsopenAccess

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