Konvektionswärmestrom in Glasschmelzwannen
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In vollelektrischen Wannen existiert zwischen Elektrodenebene und Gemengeschicht ein Konvektionswärmestrom, der von deren Abstand voneinander abhängt und für den die Bénardsche Regel gilt. Die Konvektion wurde für einen Abstand Elektrodenebene (Platten- oder horizontale Stabelektroden) — Gemengeschicht von 36 cm nachgewiesen; bei einem Abstand von 20 cm tritt sie nur bei höheren Temperaturunterschieden, bei einem Abstand von 60 cm dagegen praktisch immer auf. Die Bénardsche Konvektion war bei der untersuchten Borosilicatglasschmelze (Simax) mit etwa 50 % am Wärmetransport beteiligt. Man nimmt an, daß dieser Anteil bei Farbglasschmelzen 80 % beträgt. Die Übergangsfunktion entspricht bei vollelektrischen Wannen eher dem Kolbenstrommodell als bei gasbeheizten Anlagen.