Submikroskopische Struktur komplexer Gläser
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Abstract
Eine lange Diskussion zwischen den Vetretern der "Kristallit"- und denjenigen der "Netzwerk"-Theorie führte zu der Annahme der "Polymerkristallit"-Struktur von Ein-Komponent-Gläsern. Das Problem der physikalischen Ordnung in Ein-Komponent-Gläsern wurde ersetzt durch das Problem der chemischen Ordnung in komplexen Gläsern. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Kleinwinkelstreuung zuerst bei porösen des "Vycor"-Typs und dann an gewöhnlichen Natrium-Bor-Silikat-Gläsern angewandt. Die Größe und die Elektronenverteilung der Inhomogenitätsbereiche werden bestimmt, welche von der Wärmebehandlung der Gläser abhängen und die Ursache ihres Opalisierns sind. Die Kleinwinkelstreuungsintensität an Gläsern mit kleinen Inhomogenitätsbereichen wurde berechnet und die Frage der submikroskopischen Struktur von Gläsern anderer Zusammensetzungen besprochen.