INTEWAR - Innovative Technologien zur Eindämmung wasserassoziierter Krankheiten; Schlussbericht des Teilvorhabens "Konzeptentwicklung zum Katastrophenrisikomanagement für die Szenarien Hochwasser und Dürre in urbanen und periurbanen Regionen in Kamerun"
Forschung für die zivile Sicherheit | Bekanntmachung: "Internationales Katastrophen- und Risikomanagement – IKARIM"
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Abstract
Untersuchungen zur Verbesserung der Katastrophenprävention und Vorsorge zur Erhöhung der Resilienz der lokalen Bevölkerung gegenüber den Extremereignissen Überflutungen und Dürre wurden im Rahmen des Verbundprojektes Innovative Technologien zur Eindämmung wasserassoziierter Krankheiten (INTEWAR) durchgeführt. Diese Arbeiten und Ergebnisse sind Bestandteil des Teilvorhabens Konzeptentwicklung zum Katastrophenrisikomanagement für die Szenarien Hochwasser und Dürre in urbanen und periurbanen Regionen in Kamerun. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Entwicklung und Implementierung eines klimaresilienten Notwasserkonzeptes gelegt, mit dem während und nach Katastrophenereignissen die Bevölkerung durch dezentrale Trinkwasseraufbereitungsanlagen mit Trinkwasser versorgt werden soll und somit zu einer Reduzierung der Ausbreitung wasserassoziierter Krankheiten beiträgt. Hierzu wurden auch Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten für drei ausgewählte Untersuchungsgebiete erstellt und begleitende Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen zu Katastrophenrisiken, technischem Hochwasserschutz und Wasserversorgung, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) durchgeführt. Zur Verstetigung der Ergebnisse und zur weiteren Verbreitung wurden Handreichungen, Schulungsmaterialien, eine Wasserfinder App und ein Projektfilm erstellt. Um die Ver- und Ausbreitung wasserassoziierter Krankheiten auf unterschiedlichen Ebenen einzudämmen wurde außerdem in einem gekoppelten Abwasser-Abfall-Konzept eine Pilotanlage zur dezentralen Abwasserbehandlung im Katastrophenfall in Betrieb genommen und unter lokalen Bedingungen getestet. Die in Zusammenarbeit mit den lokalen Projektpartnern aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erzielten Ergebnisse zeigten, dass die entwickelten Konzepte zu einer Verbesserung des Katastrophenrisikomanagements in den Pilotgebieten beitragen können. Durch eine breitere Anwendung der Konzepte und Technologien könnte eine flächendeckende Verbesserung der Notwasserversorgungssituation erzielt werden.
