Verbundprojekt GRaZ II: Geochemische Radionuklidrückhaltung an Zementalterationsphasen - Phase II, Teilprojekt G

dc.contributor.authorAcker, Margret
dc.contributor.authorWollenberg, Anne
dc.date.accessioned2025-10-22T06:59:20Z
dc.date.available2025-10-22T06:59:20Z
dc.date.issued2025-06-12
dc.description.abstractDas Verbundvorhaben GRaZ II knüpfte an die Ergebnisse der Projekte von GRaZ I an und zielte darauf ab, zentrale Wissenslücken zur geochemischen Rückhaltung langlebiger Radionuklide - insbesondere der Actiniden - im Nahfeld eines Endlagers für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle in den Tongesteinsformationen Norddeutschlands (Standortmodell NORD) zu schließen. Charakteristisch für das Standortmodell NORD sind mittlere bis hohe Ionenstärken der Formationswässer– ein Aspekt, der im internationalen Vergleich (z. B. Schweiz, Frankreich, Belgien) ein Alleinstellungsmerkmal darstellt und spezifische Fragestellungen hinsichtlich der Langzeitsicherheit aufwirft. Im Verbundvorhaben sollte der Einfluss von Eisen sowie organischen und silicatischen Liganden auf die Radionuklidrückhaltung an Zementkorrosionsphasen und Bentonitpuffer unter hyperalkalinen Bedingungen bei mittleren bis hohen Ionenstärken untersucht und quantifiziert werden. Die Prozesse Sorption, Diffusion, Komplexierung, Redoxreaktionen und Löslichkeit sollten mit einem breiten Methodenspektrum - von Experimenten unter endlagerrelevanten Bedingungen bis hin zu quantenchemischen Modellierungen - untersucht und thermodynamisch beschrieben werden. Wesentliches Ziel war die Bewertung der Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus Systemen mit niedriger Ionenstärke auf jene mit mittleren bis hohen Ionenstärken. Ein zentraler Aspekt waren Untersuchungen von organischen Zementadditiven, die im Zuge der Zementkorrosion freigesetzt werden können, hinsichtlich ihres Einflusses auf die Mobilität von Actiniden durch Komplexierung. Im Fokus dieses Teilprojektes stand die thermodynamische und strukturelle Charakterisierung der Komplexbildung von Actiniden unterschiedlicher Oxidationsstufen mit PBTC (2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure), einem phosphonathaltigen Zementadditiv, zu dem bislang keine Untersuchungen mit Actiniden existierten – im Gegensatz zu den bekannten Additiven Gluconat und Citrat. Ziel war es, den Einfluss phosphonathaltiger Zementadditive auf die Wechselwirkung von Actiniden fundiert zu bewerten.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/24950
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/23967
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationTechnische Universität Dresden - Sachgebiet Strahlenschutz - Zentrales Radionuklidlabor
dc.relation.affiliationTechnische Universität Dresden - Professur für Radiochemie/Radioökologie
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.titleVerbundprojekt GRaZ II: Geochemische Radionuklidrückhaltung an Zementalterationsphasen - Phase II, Teilprojekt Gger
dc.title.subtitleSachbericht zum Verwendungsnachweis in der Fördermaßnahme 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende" vom 7.1.2019 - Nukleare Sicherheitsforschung: Entsorgungs- und Endlagerforschung
dc.typeReport
dc.typeText
dcterms.event.date01.10.2020-31.12.2024
dcterms.extent39 Seiten
dtf.funding.funderBMUKN
dtf.funding.program02E11860G
dtf.funding.verbundnummer01223779
tib.accessRightsopenAccess

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Sachbericht_Teil_I_II_GRaZ II_FZK_02E11860G_TUDresden.pdf
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