Unterstützung des Bildungsindikators Schullabel (U-BiSchuLa)

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Ziel des Projektvorhabens war die Unterstützung bei der Operationalisierung des BNE-Bildungsindikators Schullabel (BiSchuLa) für die Integration in die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sowie möglicher weiterer Bildungsberichtserstattung und des damit verbundenen Qualitätsentwicklungsprozesses. Der Indikator wurde in dem Vorläufer-Projekt E-I-BNEs erarbeitet und umfasst den Anteil von Schulen mit einem "BNE-Label" an der Gesamtheit der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Um zu definieren, was ein "BNE-Label" ist, wurden Kriterien entwickelt und angewendet, die sich auf einen Whole-School-Approach im Bereich BNE beziehen. Bei der Operationalisierung der Kriterien zeigte sich, dass einige Nachschärfungen aber auch Anpassungen an politische Beschlüsse der KMK erforderlich waren. Die Operationalsierungen der drei Kriterienbereiche (BNEVerständnis, BNE in der Unterrichtsentwicklung, BNE in der Schulentwicklung) erwiesen sich als sinnvoll, um einstufen zu können, ob ein Schullabel ein "BNE-Label" ist. Die wissenschaftliche Begleitung durch die Interviewstudie mit acht Labelgebern zielte darauf ab, die förderlichen und hemmenden Faktoren in der Qualitätsentwicklung von Schullabels zu identifizieren. Als wesentliche hemmende Faktoren wurden folgende genannt: die fehlenden zeitlichen Ressourcen der Lehrkräfte, die unzureichende strukturelle Verankerung der Labels in der deutschen Bildungslandschaft, eine zu kurzfristige finanzielle Förderung des Staates und die teilweise fehlende Unterstützung der Schulleitung. Die Befragten nannten folgende wesentliche förderliche Faktoren und Hebelpunkte: Ausrichtung auf einen WSA, Strukturen an den Schulen schaffen, ein gemeinsames Vorantreiben der schulischen Entwicklungen über alle Handlungsfelder des WSA hinweg, die Unterstützung der Schulleitung sowie mehr zeitliche Ressourcen und die finanzielle Unterstützung durch die Sachaufwandsträger.Bei der Erstellung der Materialien wurden die weitergeführte Operationalisierung des Indikatorvorschlags und die förderlichen Faktoren für eine Qualitätsentwicklung einbezogen.

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The aim of the project was to support the operationalisation of the ESD education indicator school label (BiSchuLa) for integration into the German Sustainability Strategy as well as possible further education reporting and the associated quality development process. The indicator was developed in the predecessor project E-I-BNEs and comprises the proportion of schools with an ‘ESD label’ in the total number of general education and vocational schools. In order to define what an ‘ESD label’ is, criteria were developed and applied that relate to a whole school approach to ESD. During the operationalisation of the criteria, it became apparent that some refinements were necessary, as well as adjustments to political resolutions of the KMK. The operationalisation of the three criteria areas (ESD understanding, ESD in lesson development, ESD in school development) proved to be useful in order to be able to classify whether a school label is an ‘ESD label’. The scientific support provided by the interview study with eight labellers aimed to identify the factors that promote and inhibit the quality development of school labels.The following were named as the main inhibiting factors: the lack of time resources available to teachers, the insufficient structural anchoring of the labels in the German educational landscape, too short-term financial support from the state and the partial lack of support from school management. The interviewees named the following key supportive factors and leverage points: Alignment with a WSA, creating structures at the schools, a joint drive for school developments across all fields of action of the WSA, the support of the school management as well as more time resources and financial support from the material expenditure providers.The continued operationalisation of the indicator proposal and the conducive factors for quality development were included in the creation of the materials.

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