BRAWA: Kulturgut bewahren durch Helfermotivation und geringe Brandwahrscheinlichkeiten; Teilvorhaben: Helfermotivation und digitale Informationssysteme im Brandschutz

Schlussbericht zu Nr. 3.2 (Teil I: Kurzbericht und Teil II: Eingehende Darstellung)

dc.contributor.authorThielsch, Meinald T.
dc.contributor.authorvon der Linde, Mira
dc.date.accessioned2025-10-09T07:55:47Z
dc.date.available2025-10-09T07:55:47Z
dc.date.issued2024-10-04
dc.description.abstractHistorische Gebäude wie beispielsweise Kirchen, Burgen oder Fachwerkhäuser sind besonders vulnerabel für Brände, weil sie nicht nach aktuellen Brandschutzstandards errichtet wurden. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „BRAWA-Kulturgut bewahren durch Helfermotivation und geringe Brandwahrscheinlichkeiten“ wurde deswegen ein soziotechnisches System zur Brandfrühsterkennung entwickelt und als Demonstrator getestet, das technische, organisatorische und psychologische Maßnahmen kombiniert. Eine besondere Rolle kommt dabei der frühzeitigen Branddetektion und Bekämpfung von Bränden im Entstehungsstadium zu. Sofortmaßnahmen können aber nur die Personen leisten, die sich direkt im oder in unmittelbarer Nähe des Gebäudes befinden. Der vorliegende Schlussbericht bezieht sich auf das Teilvorhaben „Helfermotivation und digitale Informationssysteme im Brandschutz“ der Universität Münster, das Voraussetzungen und Maßnahmen eines neuartigen Helferkonzepts testet: Geschulte Helfer*innen werden zu adäquaten Reaktionen auf die Detektionsergebnisse der Sensoren, die eine Gefahrensituation anzeigen, befähigt. Dieser Personenkreis besteht aus Laien, die in ihrer regulären Tätigkeit mit anderen Aufgaben betraut sind, für den Alarmierungsfall aber vorbereitet und entsprechend eingewiesen wurden. Die zentrale Fragestellung des Teilvorhabens der Universität Münster war deswegen: Wie lassen sich optimale Alarmierung, Information und dauerhafte Motivierung von Brandschutzersthelfer*innen erreichen? Hierzu wurden Interviewstudien, mehrere Online-Experimente und -befragungen, Appbasierte Studien mit einer eigens programmierten Simulations-Warn-App sowie Studien vor Ort mit Schulungsanteilen und Verhaltensbeobachtungen durchgeführt. Es zeigte sich, dass 1) (geschulte) Laien motiviert und in der Lage sind, zu unterstützen, 2) Alarmierunssignale sirenenartig aufgebaut und mit einer Sprachansage kombiniert sein sollten, 3) Grafiken die Vertrauenswürdigkeit einer Alarmierungs-App unterstützen, 4) Falschalarmierungen Vertrauens- und Motivationsverluste auslösen und 5) Brandschutzhelfer*innenschulungen vielversprechend sind, um die Selbstwirksamkeit der Helfenden zu stärken und Motivation zu unterstützen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/24314
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/23331
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationUniversität Münster, Institut für Psychologie
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc600
dc.titleBRAWA: Kulturgut bewahren durch Helfermotivation und geringe Brandwahrscheinlichkeiten; Teilvorhaben: Helfermotivation und digitale Informationssysteme im Brandschutzger
dc.title.alternativeBRAWA: Preserving cultural goods through helper motivation and early fire detection; Sub-project: Helper motivation and digital information systems in fire protection – Final report of the University of Münstereng
dc.title.subtitleSchlussbericht zu Nr. 3.2 (Teil I: Kurzbericht und Teil II: Eingehende Darstellung)
dc.typeReport
dcterms.extent27 Seiten
dtf.duration01.01.2021-30.04.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program13N15416
dtf.funding.verbundnummer01226680
tib.accessRightsopenAccess

Files

Original bundle
Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
BMBF13N15416.pdf
Size:
3.14 MB
Format:
Adobe Portable Document Format
Description: