Projekt "Entwicklung eines Pflanzgranulates mit definierter Funktionalität auf Basis von Bau-Reststoffen - GranuGruen"; Teilprojekt 1 - Granulatentwicklung

dc.contributor.authorSchiecke, Steffen
dc.contributor.authorHagedorn, Thorsten
dc.date.accessioned2025-10-24T08:07:01Z
dc.date.available2025-10-24T08:07:01Z
dc.date.issued2025-10-24
dc.description.abstractDas Teilprojekt 1 bildete die Grundlage zum Erreichen der Projektziele des Gesamtvorhabens. Es umfasste die Entwicklung und Herstellung von Wasser-Speichergranulaten unter der Verwendung von Baureststoffen sowie organischen Anfallstoffen. Die organischen Anfallstoffe sollten zu einer gezielten Porosität in den Granulaten führen, indem diese durch eine thermische Behandlung ausgebrannt werden und dadurch ein Porenraum zurückbleibt. Länge und Durchmesser der organischen Fasern bestimmen hierbei auch Länge und Durchmesser des kapillarwirksamen Porenanteils. Über die Zugabemenge der organischen Fasern kann bis zu einer gewissen Grenze das Gesamtporenvolumen optimiert werden. Randbedingungen stellen hier vor allem die Festigkeit der Granulate nach der thermischen Behandlung und das damit einher gehende Handling für die weiteren Verarbeitungsschritte. Zum Start der Bearbeitung erfolgte zunächst eine Rohstoff-Auswahl und Analyse hinsichtlich verwendbarer Baureststoffe. Aufgrund der Verfügbarkeit sowie seiner weitestgehend homogegen Zusammensetzung wurde als Grundmaterial ein aufgemahlener RC-Beton für alle durchzuführenden Versuche zur Rezepturentwicklung verwendet. Im zweiten Schritt wurden potenzielle organische Rest- bzw. Anfallstoffe für die Verwendung als Ausbrennstoff recherchiert und beschafft. Dies erfolgte unter enger Zusammenarbeit mit dem Projektpartner ILU e.V. Es schlossen sich Laborversuche zur Aufbereitung der organischen Ausbrennstoffe an, um herauszuarbeiten, welche Art der Aufbereitung zum Erreichen der Vorgaben hinsichtlich Faserlängen und Durchmesser zielführend ist. Die aufbereiteten Fasern unterschiedlicher Art und Herkunft bildeten die zweite Hauptkomponente für die Rezepturentwicklung. Als festigkeitsbildende dritte Komponente wurde Zement gewählt, da dieser einerseits schon bei geringen Einsatzmengen guten Festigkeiten ausbildet und er andererseits im ausgehärteten Zustand ökologisch unbedenklich ist.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/25052
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/24069
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationIAB-Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gemeinnützige GmbH
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500 | Naturwissenschaften
dc.titleProjekt "Entwicklung eines Pflanzgranulates mit definierter Funktionalität auf Basis von Bau-Reststoffen - GranuGruen"; Teilprojekt 1 - Granulatentwicklungger
dc.title.subtitleSachbericht zum Verwendungsnachweis
dc.typeReport
dcterms.event.date01.05.2022 bis 30.04.2025
dcterms.extent15 Seiten
dtf.funding.funderBMLEH
dtf.funding.program2818903A20
dtf.funding.verbundnummer01246450
tib.accessRightsopenAccess

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