FaKuBi: Felder und Akteur*innen kultureller Bildung in ländlichen Räumen. Eine regionalvergleichende Studie über Arrangements, Praxis und Praktiken kultureller Bildung in Einrichtungen, Projekten, Vereinen und Initiativen; Teilprojekt: HAWK Holzminden

Schlussbericht - Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen

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Hannover : Technische Informationsbibliothek

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Das Projekt schließt an die wenigen Studien zu den Feldern des Kulturellen, also zu den Institutionen, Einrichtungen und Arrangements von Kulturarbeit allgemein und zu den Angeboten Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche insbesondere, die diese im Kontext der jeweiligen infrastrukturellen Besonderheiten ländlicher Räume und in vergleichender Perspektive analysieren. Es zielte ab auf eine empirisch fundierte, interregional vergleichende Darstellung der kulturellen Landschaften und insbesondere der Akteur:innenkonstellationen der Kulturellen Bildung in drei als »peripher« bis »sehr peripher« (i. S. des BBSR) gekennzeichneten Regionen. Das Projekt war methodologisch als ein Projekt der Netzwerk-, Kultur- und Praxisanalyse konzipiert, das Sinn, Deutung und Symbolik in ihrer Interdependenz mit den »Realien« des Lebens in den Blick nimmt und auf das Verhältnis von praktizierter und materialisierter Kultur fokussiert. Raumpraxen der Akteur:innen konkreter kultureller Systeme wurden identifiziert und das Zustandekommen dieser Raumpraxen im Sinne der Raumsoziologie verstanden. Hierzu wurden in einem Mixed-Methods-Design quantitative, netzwerkanalytische und qualitativ-rekonstruktive Verfahren genutzt. Hierüber zeigt sich, wie im Zusammenspiel räumlich-territorialer und infrastruktureller Faktoren mit weiteren Dimensionen sozialer Ungleichheit deutliche Unterschieden zwischen und in den hier betrachteten Regionen entstehen. Diese stehen zugleich in Zusammenhang und Wechselwirkung mit dem von den Akteur:innen erlebten Einfluss und den von ihnen erlebten Möglichkeiten, ihre Gestaltungspotenziale zu verwirklichen und u.a. über Kooperationen zu erweitern. Die Ergebnisse sind geeignet, Strategien die als Antwort auf die Herausforderungen kultureller Bildung in ländlichen Räumen entworfen werden, kritisch zu reflektieren und die Akteure hinsichtlich innovativer Strategien zu inspirieren.

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