RiSKWa - Verbundprojekt GLYMIK: Beeinträchtigt Glyphosat, ein weltweit verbreitetes und umstrittenes Herbizid, das Darmmikrobiom von Fischen mit Konsequenzen für die individuelle Vitalität, Immunkompetenz und Gesundheit?

Sachbericht zum Verwendungsnachweis

dc.contributor.authorTriebskorn, Rita
dc.contributor.authorDrechsel, Victoria
dc.contributor.authorSchwartz, Thomas
dc.contributor.authorHembach, Norman
dc.date.accessioned2025-08-25T14:31:50Z
dc.date.available2025-08-25T14:31:50Z
dc.date.issued2024-08-30
dc.description.abstractIm Projekt Glymik wurde in fünf Versuchen die Wirkung des Herbizids Glyphosat, seiner kommerziellen Formulierung Roundup® LB Plus sowie seines Hauptmetaboliten Aminomethylphosphonsäure (AMPA) auf den Gesundheitszustand juveniler Bachforellen verschiedenen Alters (Teilprojekt 1, Uni Tübingen) und ihrem Mikrobiom in Darm und Kieme (Teilprojekt 2, KIT) bei unterschiedlichen Temperaturen untersucht. Im Teilprojekt 1 wurden die Expositionsversuche durchgeführt und mögliche Effekte auf verschiedenen biologischen Ebenen betrachtet. Adressiert wurden die Endpunkte Mortalität, Schwimmverhalten, Histopathologie von Leber, Kieme, Niere und Darm, sowie oxidativer Stress, Neurotoxizität, Genotoxizität und Anreicherung im Fischgewebe. Nicht nur Glyphosat und Roundup®, sondern auch AMPA führten zu deutlichen Gewebeschäden in Niere, Kiemen und Leber. Die Effekte waren stärker ausgeprägt nach Exposition bei 15 °C als bei 7 °C. Eine Chemikalien-induzierte Mortalität konnte ebenfalls lediglich bei 15 °C beobachtet werden. Zusätzlich waren bei der höheren Temperatur höhere Rückstandswerte von Glyphosat und AMPA in den Fischgeweben nachzuweisen, die auch nach dreiwöchiger Erholung in unbelastetem Wasser noch deutlich messbar waren. Bei sehr jungen Tieren führte die Belastung mit Glyphosat und Roundup® zusätzlich zu einem Einfluss auf das Schwimmverhalten. Im Teilprojekt 2 wurden im Darm und in den Kiemen der Tiere Veränderungen in der Zusammensetzung der Mikrobiome sowie in der Besiedelung mit Fischpathogenen und der Expression bakterieller Virulenzfaktoren nachgewiesen.ger
dc.description.versionpublishedVersion
dc.identifier.urihttps://oa.tib.eu/renate/handle/123456789/21670
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34657/20687
dc.language.isoger
dc.publisherHannover : Technische Informationsbibliothek
dc.relation.affiliationEberhard Karls Universität Tübingen, Physiologische Ökologie der Tiere
dc.relation.affiliationKarlsruhe Institute of Technology (KIT), Institut für Funktionelle Grenzflächen, AG Mikrobiologie/Molekularbiologie
dc.rights.licenseCreative Commons Attribution-NonDerivs 3.0 Germany
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/
dc.subject.ddc500
dc.titleRiSKWa - Verbundprojekt GLYMIK: Beeinträchtigt Glyphosat, ein weltweit verbreitetes und umstrittenes Herbizid, das Darmmikrobiom von Fischen mit Konsequenzen für die individuelle Vitalität, Immunkompetenz und Gesundheit?ger
dc.title.alternativeGLYMIK: Does glyphosate, a globally used and controversially discussed herbicide, affect the gut and gill microbiome of fish with consequences for individual vitality, immunocompetence and health? Part 1: Effect on fish healtheng
dc.title.subtitleSachbericht zum Verwendungsnachweis
dc.typeReport
dcterms.extent35 Seiten
dtf.duration01.11.2020-30.04.2024
dtf.funding.funderBMFTR
dtf.funding.program02WRS1558A
dtf.funding.program02WRS1558B:
dtf.funding.verbundnummer01226781
tib.accessRightsopenAccess

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