CIAM - Comprehensive integrated and fully autonomous subsea monitoring; Teilvorhaben: Sub surface docking station
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Die zivile Meerestechnik wird für die Exportnation Deutschland und die wachsende Weltbevölkerung an Bedeutung gewinnen. Dabei spielen autonome Systeme eine besondere Rolle. Das Verbundprojekt CIAM – COMPREHENSIVE INTEGRATED AND FULLY AUTONOMOUS SUBSEA MONITORING setzt am zentralen Problem der unbemannten Tauchfahrzeuge an: nämlich, dass Fahrzeuge mit effektiver Vermessungsfähigkeit bisher große, teure Mutterschiffe benötigen, mit hohem Risiko bei Aussetzten und Bergung. Kern des Projektes ist ein Fahrzeug, das besonders lange Missionsdauern erreicht und somit Missionen von Hafen zu Hafen ermöglicht, tiefseefähig und trotzdem relativ leicht ist. Der Ansatz wird die zivilen Einsatzmöglichkeiten von AUV neu definieren. Mit die kritischste Phase einer Offshore-Operation mit unbemannten Fahrzeugen (AUV) ist nach wie vor das Bergen dieser Fahrzeuge im Seegang. Um vor allem das Andocken zwischen AUV und schiffseitigen Vorrichtungen vom Seegang zu entkoppeln, ist das hier entwickelte System eine getauchte, von den Wellen wenig beeinflusste, Docking- Station, welche mit dem AUV geborgen werden kann. Diese Docking- Station kann weiterhin vom Begleitschiff geschleppt werden, sodass das unteraktuierte AUV eingefangen wird und geborgen oder unter Wasser geladen werden kann. Für die Entwicklung wurde die Subsurface Docking Station (SSDS) entwickelt, gebaut und erprobt. Die als Schleppfisch konzipierte SSDS kann über aktive Thruster und Flaps ihre Tauchtiefe dynamisch anpassen und stabilisieren, um das seegangsunabhängige Andocken des AUV zu ermöglichen. Ein Gesamtziel des Vorhabens ist es, eine hohe Reichweite der AUV zu erzielen. Ein Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels ist ein möglichst geringer Widerstand des Fahrzeuges. Hier setzt das Teilziel Formoptimierung der TUB an.
