Beiträge zur Geschichte des Goldrubinglases. Teil I.
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Abstract
Die Arbeit erörtert zunächst kurz die Frage nach dem Vorkommen des GoIdrubingIases im Altertum, untersucht dann die bei den mittelalterlichen Alchemisten sich findenden Zusammenhänge zwischen dem Goldrubin und dem Stein der Weisen sowie die spärlichen mitteIaIterIichen Glasrezepte, die zur Herstellung des Goldrubinglases dienen sollen. Sie zeigt weiter, wie der medizinische AbergIaube der Renaissance neuen Anstoß zur Beschäftigung mit dem Problem des Goldrubins gegeben hat, wie diese Gedanken sich bei Kunckel auswirken, und welche theoretischen Ansichten er und seine Zeitgenossen vom Wesen des Goldrubins gehabt haben. Zum Schluß behandelt sie die Herstellung von Goldrubinglas neben und nach Kunckel, das Weiterwirken alchemistischer Anschauungen im 18. Jahrh. und die wissenschaftliche Behandlung der Frage durch Marggraf und die EncycIopédie.