AKRIMA: Automatisches Adaptives Krisenmonitoring- und managementsystem
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Ziel des Vorhabens war die Konzeption und Umsetzung eines KI-gestützten „Automatischen Adaptiven Krisenmonitoring- und -managementsystems“ (AKRIMA) im Rahmen eines Demonstrators. Bestehende und potenzielle Krisenreaktionsmechanismen von Unternehmen sollten analysiert, verbessert und kontinuierlich an veränderte Lagen angepasst werden. Entscheidungstreffende Akteure sollen befähigt werden, aus vergangenen Krisen – einschließlich der COVID-19-Pandemie – zu lernen und ihre Handlungsfähigkeit künftig zu stärken. Durch die Integration heterogener Datenquellen und simulationsgestützter Bewertung möglicher Maßnahmen sollte AKRIMA das Prinzip „Aus der Krise für zukünftige Krisen lernen“ operativ unterstützen. Unternehmen sollen relevante Informationen in einem Dashboard erfassen, Handlungsoptionen analysieren und Reaktionsstrategien zur Resilienzsteigerung optimieren können. Die Machbarkeit sollte exemplarisch anhand der Logistik von Schutzausrüstung in verschiedenen Extremszenarien geprüft werden. Zur Vermeidung von Insellösungen war eine Ausrichtung an zivil übertragbaren Szenarien sowie die Einbindung potenzieller Anwender entlang der Wertschöpfungskette vorgesehen. Die Anwendung von AKRIMA soll über einzelne Prozesse hinausgehen und die Versorgung mit Gütern des Grundbedarfs in Krisen adressieren, insbesondere in Bereichen wie Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung und Medikamente.
