Zur Form des Kelchglases auf niedrigem Balusterfuß im 17. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Niederlande
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Abstract
An Hand eines relativ einfachen Trinkglastyps mit seinen Varianten wird die Glasherstellung und -bearbeitung sowie die stilistische Entwicklung speziell in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden mit kurzer Erwähnung der englischen, französischen und deutschen Verhältnisse dargestellt. Die starken Einflüsse der venezianischen Glaskunst schon des 16. Jahrhunderts werden verdeutlicht und unter anderem Gläser gezeigt, die direkt aus Venedig importiert wurden. Auf dieser Basis entwickelte sich unter Assimilation des vorbildhaften Formenguts ein neues, typisches Glas, dessen diamantgerissene Dekorationen besonders individuell ausgeführt wurden und oft auf das Engste mit der Person des Auftraggebers oder Eigentümers verbunden waren.