Zähigkeitsmessungen im Speiserkanal von Glasschmelzwannen
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Abstract
Zähigkeitsmessungen in Glashüttenbetrieben waren bislang nicht üblich. Man beschränkte sich auf Temperaturmessungen. Da die Zähigkeit der Glasschmelze jedoch auch von der Zusammensetzung abhängt, die gewissen Schwankungen unterliegt, ist es zweckmäßig, die Zähigkeit auch in Betriebsöfen laufend zu verfolgen. Primäre Aufgabe ist es, ein Viskosimeter zu entwickeln, das den hohen Beanspruchungen im Betrieb gewachsen ist. Es wird über eine 2 1/2-jährige Erfahrung mit solchen Geräten gesprochen. Die bisherige ununterbrochene Laufzeit beträgt 4 1/2 Monate. Meßergebnisse an fünf Speiserkanälen von vier verschiedenen Wannen lassen Schlüsse auf Glashomogenität und Arbeitsweise der Ofen zu. Schließlich gestatten die Messungen, Einflüsse von Zähigkeitsschwankungen auf die Dimensionen von maschinell gezogenem Rohr zu verfolgen und die zugelassene Schwankungsbreite für die Glaszähigkeit im Speiserkanal genau festzulegen.