Kühl- und Isolierprobleme bei Spezialglaswannen, dargestellt am Beispiel einer Wanne für Bildröhrenglas
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Abstract
Am Beispiel einer Schmelzwanne für Fernsehkolbenglas werden die Vor- und Nachteile der Isolierung von Glasschmelzwannen einander gegenübergestellt. Es wird vor allem auf die Gefahr hingewiesen, in dem Bestreben nach Verringerung von Wärmeverlusten und damit nach Einsparung von Energiekosten wesentlich kostspieligere Folgeerscheinungen der Isolierung zu übersehen. In vielen Fällen ist aus konstruktiven Gründen die nachträgliche Anbringung einer Isolierung nicht möglich, in anderen Fällen dagegen können optimale Leistungssteigerungen und größte Rentabilität nicht durch Isolierung, sondern vielmehr durch gezielte Kühlung bestimmter Ofenpartien erzielt werden. Bei einer Entscheidung über Isolierung oder Kühlung sollten neben der Gesamtrentabilität, an der die Energiekosten zwar beteiligt, oft aber nur von untergeordneter Bedeutung sind, die Konstruktion der Gesamtofenanlage, das System der Energiezuführung und die Charakteristik des Energieträgers, sowie Glasart, Glasqualität, Temperaturverlauf und Temperaturbeherrschung, Verarbeitungsmethode und Anforderung an das Fertigprodukt maßgeblich berücksichtigt werden.