Selbst ist das Dorf? Resonanzen ehrenamtlichen Engagements in dörflichen Lebenswelten - Neue Bundesländer (SIDD 2)
Schlussbericht
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Abstract
Im Projekt SIDD wurde das in der Forschung unterrepräsentierteThema des wechselwirkenden Verhältnisses von ehrenamtlichen Engagement und dörflichem Sozialgefüge bearbeitet. Mit der Resonanztheorie Rosas wurde ein innovativer konzeptioneller Zugang gewählt. Mittels Grounded Theory wurden Daten (Interviews, Beobachtungen, Bildmaterial) erhoben und dahingehend ausgewertet, welche Beziehungsweisen zwischen Dorf und Ehrenamt für die Praxis der engagierten Akteure eine Rolle spielen. Das umfasst die Fragen, wie das soziale Gefüge im Dorf durch ehrenamtliche Aktivität gestaltet wird und wie die Beziehungen im und ins Dorf wiederum das Ehrenamt bedingen. Innerhalb der Relationen und Prozesse in der dörflichen Lebenswelt entstehen sowohl resonante Konstellationen als auch Quellen von Entfremdungserfahrungen, die im Rahmen des Projekts detailliert rekonstruiert wurden. Auf Basis der inhaltlichen Ergebnisse wurden Handlungsempfehlungen für gute Engagementpolitik erarbeitet.
