Beitrag zur quantitativen Röntgenspektralanalyse von Gläsern : Matrixeffekte in Zwei- und Mehrstoffsystemen
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Abstract
In der Röntgenspektralanalyse von Gläsern verhalten sich die gemessenen Intensitäten zu den Elementkonzentrationen nur in Sonderfällen linear. Im allgemeinen ist der Einfluss der Matrix auf Absorption und Interelementeffekte zu berücksichtigen. Es gelang, in dem System SiO₂-Fe₂O₃ einen mathematischen Ansatz zu finden, der unter Berücksichtigung der möglichen Störeinflüsse die Vorausberechnung der zu erwartenden Impulsraten für Gehalten von 0,10 % - 100 % Fe₂O₃ bzw. von 5 % bis 100 % SiO₂ gestattet. Die Abweichung der berechneten Intensitäten gegenüber den beobachteten Intensitäten betragen maximal +1,31 / -0,93 rel. % bzw. 0,31 / 1,03 rel. %. Für Mehrkomponenten-Systeme wurden Zusammenhänge aufgezeigt, die für spezielle Fälle gelten und noch nicht zu verallgemeinern sind.
