Deutsch-Australisches Zentrum für elektrochemische Technologien zur Speicherung von erneuerbaren Energien (ZENITH)
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Das deutsch-australische Projekt ZENITH verfolgte das Ziel, eine langfristige bilaterale Forschungspräsenz im Bereich elektrochemischer Energiespeicher für erneuerbare Energien aufzubauen, mit Schwerpunkt auf Redox-Flow-Batterien (RFB). Ausgangspunkt waren der wachsende Speicherbedarf in Deutschland und das Potenzial der Vanadium-Redox-Flow-Technologie, deren Entwicklung auf die University of New South Wales (UNSW) zurückgeht. In Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft wurde am UNSW-Campus die Forschungsgruppe CENELEST etabliert und umfangreiche Laborinfrastruktur geschaffen. Die Zusammenarbeit ermöglichte gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen, Technologiedemonstrationen sowie die Gründung des "Flow Battery Network Australia/New Zealand". Trotz pandemiebedingter Herausforderungen konnte ZENITH erfolgreich fortgeführt und bis 2024 verlängert werden. Ab 2023 wurde die Kooperation auf die University of Queensland (UQ) ausgeweitet, mit Fokus auf Eisen-basierte RFBs. Die Projektergebnisse umfassen über 40 wissenschaftliche Veröffentlichungen, zahlreiche Konferenzbeiträge sowie ein international beachtetes Fachbuch zur Redox-Flow-Technologie. Durch gezielten Wissenstransfer, industrieorientierte Forschung und Nachwuchsförderung leistete ZENITH einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger Speicherlösungen und zur strategischen Positionierung der RFB-Technologie im globalen Kontext.
