Abschlussbericht des Verbundforschungsvorhabens "FlexMC - Flexibilitäten hinter dem Zähler messen, steuern und abrechnen"
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Abstract
Ziel des Verbundforschungsvorhabens FlexMC war es, durch die Weiterentwicklung der deutschen Smart Metering Infrastruktur die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen für einen erfolgreichen Massenmarkt von Mikroflexibilitäten im Gebäudebestand. Geräteindividuelle Tarife zur energiesystemorientierten Bewirtschaftung flexibler Verbrauchsanlagen haben im Projektverlauf energiesystemisch an Relevanz gewonnen, mit weiter steigender Tendenz. In FlexMC wurden bestehende Ansätze zur flexiblen Steuerung und Bilanzierung von Anlagen für kleinere Leistungen weiterentwickelt. Mit der Entwicklung eines neuen Tarifanwendungsfalls für die transaktionsbezogene Verbrauchswerterfassung wurde eine leistungsfähige Erweiterung der Smart Meter Gateway Architektur erreicht. Das prototypische Design einer anlagennahen Unterzählung mit nicht-proprietärer, drahtloser Anbindung an das Smart Meter Gateway zeigt erste Schritte einer weiter vereinfachten Bewirtschaftung flexibler Verbrauchsanlagen hinter dem Zähler auf, die auch europäische Regulierungsvorgaben aufgreifen. Die Weiterentwicklung von Energiesystemdienstleistungen, die Bürger:innen möglichst attraktive Entscheidungen für energiesystemdienliche Dienstleistungen zur Beschleunigung der Energiewende ermöglichen, bleibt das gemeinsame Ziel der Verbundforschungspartner.
It was the key project aim to develop the German Smart Metering infrastructure in order to create the technical and organisational prerequisites for a successful mass market of micro flexibilities in the building stock. Managing flexible devices in line with energy system demands through asset-based tariffs has become more important over the course of the project. FlexMC has built on existing applications for flexible control and balancing of micro flexibilities, and extended upon them by developing a new register (Tarifanwednugnsfall) for the Smart Meter Gateway, focusing on the processing of transaction based values. The prototypical design of a device integrable control an metering module with a non-proprietary wireless connection to the SMGW developed in the project indicates options for a simplified management of devices behind the meter which also speaks to current regulatory developments at the European level. Developing energy system services that enable citizens to make good decisions with flexible devices remains the joint target of the project partners.